Frühlingshaftes Klima auf Teneriffa das ganze Jahr über
Auf Teneriffa herrscht immer ein mildes Klima und die Temperaturen fallen nur selten unter 20 Grad. Aus diesem Grund wird Teneriffa auch als "die Insel des ewigen Frühlings" bezeichnet und ist ein ideales Reiseziel, wenn man im Herbst oder im Winter ein bisschen Sonne tanken möchte.
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Entstanden durch Naturgewalten - der Pico del Teide
Pico del Teide
Das bekannteste Wahrzeichen Teneriffas ist der Picco del Teide. Er ist ein 3.718 Meter hoher Vulkan und ist der höchste Berg Spaniens. Seit 1954 ist das Gebiet des Pico del Teides als Nationalpark ausgewiesen und wurde 2007 sogar zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt.Um bis zum Gipfel des Pico del Teides auf Teneriffa aufsteigen zu können, muss man in Besitz einer Genehmigung sein. Diese ist im Internet oder im Büro der Nationalparkverwaltung in Santa Cruz de Tenerife erhältlich. Für die Gipfelbesteigung des Pico del Teides auf Teneriffa ist keine besondere alpine Erfahrung, aber eine gute körperliche Kondition nötig. Wer sich diese Anstrengung nicht zutraut, kann auch mit einer Seilbahn bis ca. 150 m unter den höchsten Punkt des Berges fahren. Auf 3.260 Meter befindet sich die Refugio de Altavista, ein altes, saniertes Gebäude, in dem man sowohl Schutz finden, als auch übernachten kann. Von dem Gipfel des Pico del Teides hat man einen herrlichen Blick über die ganze Insel.

Drachenbaum
Der Drachenbaum von Teneriffa ist ebenfalls eine bekannte Sehenswürdigkeit der Kanaren. Der Drachenbaum befindet sich an der Nordwestküste Teneriffas in dem Ort Icod de los Vinos und ist 17 Meter hoch. Lange Zeit hielt man den Drachenbaum auf Teneriffa für über 1.000 Jahre alt, da der Drachenbaum aber eigentlich kein Baum ist, sondern ein Agavengewächs ist und diese Pflanzen keine Jahresringe bilden, kann das Alter nur geschätzt werden. Heute wird der Drachenbaum auf Teneriffa für wesentlich jünger gehalten. Botaniker gehen davon aus, dass er zwischen 500 und 600 Jahre alt ist. Dennoch gilt der Drachenbaum auf Teneriffa als der älteste und größte seiner Art. Bereits im Jahr 1917 wurde der Drachenbaum auf Teneriffa unter Naturschutz gestellt und war früher auf den 1.000-Peseten-Scheinen abgebildet. Um den Drachenbaum ließ Teneriffa einen Park anlegen, in dem noch weitere endemische Pflanzen von Teneriffa zu finden sind.
Mirador Pico del Inglés
Von dem Mirador Pico del Inglés hat man eine wundervolle Aussicht über Teneriffa. Dieser Aussichtspunkt befindet sich im Anagagebirge auf fast 1.000 Meter Höhe. Auf dem Weg zum Mirador Pico del Inglés durchquert man einen dichten Kiefern- und Lorbeerwald und bekommt immer wieder eine herrliche Sicht auf Teneriffa, vor allem auf den Mercedeswald, La Laguna und auf den Teide Nationalpark. Zum Mirador Pico del Inglés gelangt man über einen schmalen Fußweg, der wie ein Burgweg zu dem Aussichtspunkt führt. An dem Mirador Pico del Inglés angekommen, kann man bis nach Santa Cruz sehen und an klaren Tagen kann man sogar Gran Canaria erkenn. Besonders beeindruckend ist die Sicht über Teneriffa am Mirador del Inglés während des Sonnenuntergangs.
Los Gigantes
Los Gigantes im Westen Teneriffas, war einst ein ruhiges Fischerdörfchen, das sich aber in den letzten Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Touristenorte Teneriffas entwickelt hat. Los Gigantes zu Deutsch "Klippen der Riesen" bekam seinen Namen aufgrund seiner Lage direkt an der Steilküste Teneriffas. Die gigantischen Klippen aus schwarzem Vulkangestein sind bis zu 450 Meter hoch und fallen beinahe senkrecht ins Meer hinein. An dieser Steilküste von Los Gigantes gibt es einen Aussichtspunkt namens Archipenque, von dem aus man sowohl einen grandiosen Blick nach Punta de Teno mit seinem Leuchtturm als auch zu den Nachbarinseln von Teneriffa La Gomera und La Palma hat. Los Gigantes auf Teneriffa ist touristisch sehr gut erschlossen und es gib eine Vielzahl an Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Los Gigantes ist auch ein idealer Ausgangspunkt von Teneriffa für Boots- und Tauchtouren, bei denen man, mit etwas Glück, auch Delphine zu sehen bekommt.
Höhlen
Die Höhle Cueva del Viento befindet sich in der Gemeinde Icod de los Vinos an der Nordküste Teneriffas. Sie ist die größte und bekannteste Höhle Teneriffas. Ihre Länge wird auf 18 km geschätzt von denen ca. drei km noch völlig unerforscht sind. Diese Höhle auf Teneriffa besteht aus vielen verzweigten Gängen, die sich über mehrere Ebenen erstrecken. In der Cueva del Viento leben über 190 verschiedene Tierarten, die sich perfekt an die Dunkelheit angepasste haben. Einige dieser Tiere sind nur auf Teneriffa zu finden. Weiter Höhlen gibt es in der Umgebung von Güimar im Südosten Teneriffas. Diese Höhlen waren früher die Wohnhöhlen der Guanchen, die Ureinwohner Teneriffas. Die bekannteste dieser Höhle ist die Cueva Honda, die rund 100 m lang ist. In der Nähe von Playa de Las Tejitas ist eine Höhle sogar zu einem Wallfahrtsort Teneriffas geworden. In der Cueva del hermano Pedro soll der heilige Bruder Pedro de Batancour einige Zeit gewohnt und meditiert haben.Reiseziele des Monats
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