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Cap de Formentor
Aber wenn man es dann geschafft hat, bietet sich bei gutem Wetter ein spektakulärer Ausblick. Von drei Seiten umgibt das azurblaue Mittelmeer die Landzunge. Wenn man gute Fernsicht hat, kann man sogar bis zur benachbarten Insel Menorca schauen.
Am Kap weht sehr oft ein extrem starker Wind, der allen Besuchern die Frisuren kräftig durcheinander bringt. Daher hat das Kap auch seinen einheimischen Namen "Treffpunkt der Winde". Hier am nördlichsten Ende der Insel treffen sie aus verschiedenen Richtungen aufeinander. Da ist der Tramuntana, der nördliche und oft kalte und böige Wind. Der Ponente kommt aus Westen über der Straße von Gibraltar. Er bringt meist schönes Wetter. Der Gegenspieler zum Ponente ist der Levante. Er kommt aus Ost bis Nordost und hat meist milde Luft im Gepäck. Da er oft durch ein Tief über Nordwestafrika ausgelöst wird, kann es auch zu kräftigen Regengüssen mit Gewittern kommen. Aus Süden weht der Migjorn, der warm bis heiß ist.
Die Winde sind auch vielfach der Namensgeber der Landschaften und Gebirge, wie zum Beispiel der Sierra Tramuntana oder der Sierra de Llevant.

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