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Mallorca - der Deutschen liebste Ferieninsel.
Neben den Sehenswürdigkeiten, die wir Ihnen in den sieben Videos vorstellen bietet die Insel weitere Highlights / Erlebnisse, die wir Ihnen an dieser Stelle gerne näher vorstellen möchten.
Eingeschlossen von der Tramuntana, den Bergrücken der Serra de Alfàbia und dem mächtigen Massiv des Puig de Major, war Sóller während langer Zeit in einem weiten Talkessel von Palma und dem Rest Mallorcas förmlich abgeschnitten. Im 20. Jh. wurden dann zuerst die Eisenbahn und die Passstraße über den Kamm der der Serra de Alfàbia gebaut, kurz vor der Jahrtausendwende folgte der Tunnel, der, knapp drei Kilometer lang, die Serra de Alfàbia schnurgerade durchquert und jetzt die direkte Zufahrt nach Sóller ist. Dabei ist insbesondere die wildromantische Fahrt mit dem "Roten Blitz", aber auch die abenteuerliche Anfahrt über die verwegene Passstraße ein weit stimmungsgeladeneres Intro zu dieser schmucken Kleinstadt.
Die Karriere des Roten Blitz begann 1912 als Orangenexpress, der Sóller mit der balearischen Hauptstadt Palma verband. Damals als keuchende Dampfeisenbahn, ab 1920 als E-Lok - am Erscheinungsbild jener Tage hat sich aber bis heute nicht viel verändert. 27 Kilometer rumpelt und holpert der Zug auf historischen Schmalspurgleisen gemächlich bis nach Sóller, schnaubt, schwankt und pfeift die Tunnelkehren der Tramuntana hinauf und hinunter. Aber gerade das macht einen Teil der Faszination des Roten Blitzes aus, der im Zeitalter explodierender Geschwindigkeit noch Sinn für Gemächlichkeit auf seiner nostalgischen Zeitreise bewahrt hat.
In Sóller erwartet den Besucher die malerische Placa Constitució mit ihren auslandenden Platanen und der Pfarrkirche Sant Bartomeu an ihrer Nordseite. Zu den hübschesten Gassen gehören die Carrer de Sa Lluna (die Einkaufsstraße von Sóller), die Avinguda Gran Vía und die Carrer de Sa Mar. Dort gelangt man auch zum El Museu del Casal de Cultura, C/. de la Mar 13. In einem schlichten Stadthaus ist das ethnologische Heimatmuseum von Sóller untergebracht.
Das außergewöhnlichste aller von Menschenhand geschaffenen Bauwerke der Insel und markantestes Wahrzeichen von Palma: die Kathedrale von La Seu, was bedeutet: "Kathedrale des Lichts". Das Kirchenschiff ist ein rein gotischer Bau, auch wenn seine Vollendung erst Ende des 16. Jh.s gelang.
Sogar Antoni Gaudí bezeichnete La Seu als Inbegriff von Harmonie, Konstruktion und Mechanik, und wer vom Parc de la Mar das Werk von außen betrachtet, kann nicht umhin, diese bauhandwerkliche Leistung zu bestaunen. Bei der Annäherung erkennt man, dass auch die Außenfassaden voller kleinhandwerklicher Finessen stecken. Figuren, Strukturen, Baukunst umgeben den ganzen mächtigen Bau und erstrahlen in einem einzigartigen Spiel von Licht und Schatten. Wenn nicht gerade Messe ist, muss man nördlich des Haupteingangs durch das Museum in die Kathedrale. Ein Trick der Kirchenverwaltung: So nämlich kann, was bei Kirchengebäuden sonst eher ungewöhnlich ist, von dem Besucher ein von Jahr zu Jahr weniger bescheidenes Eintrittsgeld erhoben werden.

Ein hübsches, altes Städtchen, dessen frühere Bedeutung an vielen Baudenkmälern erkennbar ist.
Die Silhouette von Artà wird durch das Kastell mit der Wallfahrtskirche Sant Salvator auf dem Stadtberg eindrucksvoll geprägt.
Das Gebiet unterhalb des Hügels war bereits in der Vorgeschichte besiedelt, abgeleitet von Jertan (Garten) gaben die Mauren der Stadt Ihren Namen. Die Blütezeit der Stadt begann allerdings erst nach der christlichen Rückeroberung. Der damalige Reichtum der Stadt lockte Piraten an, wovon die Reste des Kastells sowie viele noble Bürgerpaläste mit wehrhaftem Anstrich zeugen.
Sehenswert: Calvario und Sant Salvator: 180 Stufen führen hinter der Kirche über einen von Zypressen beschatteten Kreuzweg zum Kavalarieberg mit der Wallfahrtskirche Sant Salvator. Wer die 180 Stufen erklommen hat, wird mit einem großartigen Blick über die Landschaft bis zur Küste belohnt.
Viel erhalten ist außer Mauern und Trümmern nicht mehr, an der Stelle der ehemaligen Burg steht heute die im 19. Jahrhundert umgebaute, barocke Kirche, in die sich ein Blick auf jeden Fall lohnt. Ausflug in die Umgebung: Ermita de Betlem: Die kleine Einsiedelei liegt in einer der abgeschiedensten Regionen der Insel. Weniger die kunsthistorischen Besonderheiten der Einsiedelei beeindrucken, viel mehr die Anfahrt von Artà auf einer über 10 Kilometer langen, schmalen Straße durch die schöne Landschaft.

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