Buenos Aires
Sehenswürdigkeiten in Buenos Aires
Avenida 9 de Julio
An der Avenida 9 de Julio kommt kein Tourist vorbei, denn sie ist die Prachtstraße und zugleich eine der Hauptverkehrsadern
von Buenos Aires. Hier ragt der Obelisk in den Himmel, der ein beliebter Treffpunkt für Touristen ist, da sich in der Nähe
zahlreiche Buchhandlungen, Kinos und Theater befinden.
Bis spät in die Nacht kann man auf der Avenida das pralle Leben genießen.
Avenida Corrientes
Die Avenida Corrientes gilt als der Broadway Südamerikas, als eine weitere Hauptdurchgangsstraße, die niemals schläft.
Hier feierte der Tango wahre Triumphe, hier fühlen sich die Einwohner von Buenos Aires ganz in ihrem Element.
Unzählige Cafés, Bars, Restaurants, Shops und Vergnügungsstätten aller Art lassen keine Wünsche offen, für jeden Geschmack
ist etwas Passendes dabei.
Casa Rosada
Das sicherlich auffälligste Gebäude auf dem Plaza de Mayo ist der Präsidentenpalast, der seinen rosafarbenenen Anstrich
dem Präsidenten Domingo F. Sarmiento verdankt. Sarmiento besaß ein Gefühl für Symbolik, denn er ließ die Farben weiß und
rot, die Farben der verfeindeten Föderalisten und Unitarier zusammen mischen. Die Farbe Rosa soll als Symbol für die Einheit
Argentiniens stehen.
Besuchenswert ist das Museo de la Casa Rosada, das sich im Palast befindet und von dem aus man die
Katakomben der früheren Festung aus dem 18. Jahrhundert besichtigen kann.
Catedral Metropolitana Santísima Trinidad de Buenos Aires
Die katholische Hauptkirche und Mutterkirche des Erzbistums heißt "Catedral Metropolitana Santísima Trinidad de Buenos Aires"
und liegt an der Plaza de Mayo.
Das imposante Kirchengebäude, das der Hl. Dreifaltigkeit geweiht ist, vereinigt diverse Architekturstile. Kirchenschiff und Kuppel
entstammen dem 18., die Fassade dem 19. Jahrhundert. Der Innenraum zeichnet sich durch kostbare Statuen und vielfältige Dekorationen
im Neorenaissance- und Neobarock-Stil aus.
Congreso Nacional Argentino
Bei dem Congreso Nacional Argentino handelt es sich um das Parlament Argentiniens. Großartige, atemberaubende Gebäude säumen den
Platz rund um den Congresso. Seine Fassade wird von einem Säulengang geadelt, den man über eine breite Treppe begeht.
Über dem Gebäude erstrahlt die Wagenskulptur von Venetian Víctor de Pol, die riesige Kuppel darüber misst 80 Meter.
Edificio Kavanagh
Kurz nach der feierlichen Eröffnung des Empire State Building in New York Anfang der 1930er Jahre gab die Millionärin Corina Kavanagh
den lokalen Architekten Sánchez, Lagos und de La Torre den Auftrag zur Konstruktion des Wolkenkratzers im Art Deco-Stil. Nach seiner
Fertigstellung 1936 galt das Edificio Kavanagh als das höchste Gebäude Südamerikas.
1999 wurde der Wolkenkratzer mit seinen 120 Metern offiziell zum Historischen Denkmal von Buenos Aires erklärt.
La Boca
Das alte Hafenviertel von Buenos Aires liegt am "Riachuelo", der in den "Río de la Plata" mündet. Die aus Blech gebauten
und knallbunt mit Schiffslack bemalten Häuser gehören zu den beliebtesten Fotomotiven der Touristen. In den Geschäften und
auf der Straße wird jede Menge fantasievolles Kunsthandwerk angeboten.
La Boca gilt als die Geburtsstätte des Tango, außerdem ist es die Heimat des berühmtesten Fußballvereins der Stadt, den
Boca-Juniors. Noch immer gehört La Boca zu den ärmeren Vierteln der Stadt
Museo de Arte Español Enrique Larreta
Das feine Museum mit seinem romantischen Garten "El Jardín Andaluz" besitzt eine Sammlung des argentinischen Hispanisten
und Schriftstellers Enrique Larreta.
Es beherbergt vor allem Spanische Malerei, Skulpturen sowie Möbel und Keramiken aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr
Obelisk
Das Wahrzeichen von Buenos Aires ist ein riesiger Obelisk im Zentrum der Metropole. Das 67 Meter hohe Denkmal wurde 1936
anlässlich des 400-jährigen Stadtgründungsjubiläums errichtet und ist begehbar.
Nach 206 Stufen kann man durch vier Fenster das herrliche Panorama der Millionenstadt genießen.
Plaza de Mayo
Seit der zweiten Stadtgründung von 1580 bildet die Plaza de Mayo das Zentrum von Buenos Aires. Hier sind unter anderem
der Präsidentenpalast, die Nationalbank und die Catedral Metropolitana de Buenos Aires versammelt.
Traurige Berühmtheit erlangte die Plaza de Mayo während der Militärdiktatur; hier trafen sich die Mütter der verschwundenen
Söhne und Ehemänner, um gegen die Junta zu demonstrieren.
Plaza San Martín
Der Platz hat eine unrühmliche Geschichte, denn früher befand sich hier der Sklavenmarkt der Stadt. In späteren Zeiten fanden
hier Stierkämpfe statt und heute schmückt zu Ehren des Befreiers San Martín ein Denkmal den kleinen, grünen Park.
An seinem nördlichen Ende lodert wider das Vergessen der toten Soldaten des Falkland-Krieges ein ewiges Feuer. Und darüber
flattert die blau-weiße, argentinische Flagge.
Puerto Madero
Eines der historischen Zentren des Tango argentino ist der Puerto Madero. Der Hafen am Río de la Plata wurde zwischen 1888
und 1897 aus dem Boden gestampft und lockt heute als modernes Vergnügungsviertel Nachtschwärmer aus aller Welt an. Der
ursprüngliche Charme des Puerto Madero blieb gleichwohl erhalten.
In den ehemaligen Speichergebäuden warten Restaurants und Geschäfte auf Kundschaft und die langgezogene Hafenpromenade
lädt zum Bummeln und Flanieren ein.
Tierra Santa
Buenos Aires nimmt mit dem Angebot dieses Themenpark eine Vorreiter-Rolle ein, denn momenatan entstehen in vielen anderen Städten ähnliche Parks, die aussehen wie ein "Disneyland" für Gläubige. Besonders in der Osterzeit pilgern unzählige Leute hierher, um die aufwändigen Inszenierungen der Ostergeschichte zu erleben und die Schauspieler zu bewundern, die das letzte Abendmahl, die Kreuzigung und die Verbrennung des Judas nachspielen. Kaum eine andere Stätte dürfte so unterschiedlich beurteilt werden wie dieses sieben Hektar große Areal der Bibelgeschichte. Während die einen völlig verzückt sind, finden die anderen es einfach nur grauenhaft. Interessant ist ein Besuch aber allemal!
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