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Buenos Aires

Dem Besucher der argentinischen Metropole bleibt gar nichts anderes übrig, als sich in diese Stadt und ihre Bewohner zu verlieben und ernsthafte Auswanderungs-Gedanken zu hegen. In Buenos Aires gibt es nichts, was es nicht bei uns auch gibt. Aber vieles, das wir vermissen: Die Präsenz der Natur in den Städten, eine unterbewertete Kunst-Szene, sternewürdige und preisgünstige Restaurants und Leute, die einfach großartig sind.
Buenos Aires Video Quelle: Ministerio de Turismo de la Nación / Tourismusministerium der Republik Argentinien

Kurioses in Buenos Aires

Dulce de leche
Quelle: Ministerio de Turismo dem la Nación / Tourismusministerium der Republik Argentinien

Die süßeste Versuchung der Welt: Dulce de leche

Dulce de leche darf ohne Übertreibung als eines der Nationalgerichte Argentiniens bezeichnet werden. Das Land versuchte im Jahre 2003 sogar, das Zuckerzeug als Weltkulturerbe bei der Unesco anzumelden, was am Protest des Nachbarlandes Uruguays allerdings gescheitert ist. Hergestellt wird das klebrigste Zeug der Welt, indem man Milch, Zucker und Vanille stundenlang und unter ständigem Rühren bei niedrigster Hitze in einem Kupfertopf kocht. In Buenos Aires lauert Dulce de leche überall: Als Weißbrotaufstrich am Frühstückstich oder als Füllung in den berühmten Alfajores, als Tortenfüllung, in Eis, Flan oder Pudding.

Schlafen

Stundenweise "schlafen"

Nirgends auf der Welt gibt es so viele Stundenhotels wie in Argentinien. Sex vor der Ehe gibt es offiziell nämlich nicht und Paare ohne Trauschein bekommen schwer eine Wohnung. Kein Wunder, dass die üppig ausgestatteten "transitorio" heiß begehrt sind. Hier können die Liebenden sicher sein, dass niemand von ihrem Schäferstündchen etwas mitbekommt. Man betritt die Zimmer ungesehen und selbst die Bezahlung erfolgt anonym durch eine Schiebetür. Nicht selten sind die Etablissements mit Whirlpool und anderem Komfort ausgestattet.

Mate - das Nationalgetränk
Quelle: Ministerio de Turismo dem la Nación / Tourismusministerium der Republik Argentinien

Mate - das Nationalgetränk

Ein Leben ohne Mate ist für den Argentinier undenkbar. Selbst während der Autofahrten verzichten die Leute nicht auf ihren Yerba, den sie in einer runden Kalebasse mit heißem Wasser aufgießen und dann durch die bombilla (eine Art Strohhalm) geräuschvoll in sich hinein schlürfen. Das Lebenselixier der Argentinier wirkt stimulierend, hungerstillend, verdauungsanregend und gilt obendrein als äußerst gesund und vitaminreich. Besonders gerne wird der Mate in großer Runde getrunken und dies ist dann ein gesellschaftliches Ritual: Sobald einer das Gefäß ausgetrunken hat, wird es neu aufgegossen und solange weiter gereicht, bis der Sud keinen Geschmack mehr hat.

Doppelgänger

Echt oder nicht - oft trügt der Schein

Wenn auf der Straße zufällig Diego Maradona oder Tango-Legende Carlos Gardel an einem vorbei schlendert, dann handelt es sich wahrscheinlich (bei zweiterem ganz ohne Zweifel) um ein Double.

Doppelgänger gibt es nämlich wie Sand am Meer und wenn sie nicht so aussehen, dann klingen sie zumindest so wie jener berühmte Tangosänger, der als ?Gardelito? die Damenherzen zum Schmelzen bringt.

Asado

Asado - ohne Fleisch geht gar nichts

"Wir machen ein Asado" ist sicherlich einer der beliebtesten Sätze in Argentinien und wer zu einem Asado eingeladen wird, kann sich glücklich schätzen. Denn nicht umsonst gibt es in diesem Land die schmackhaftesten Rinder der Welt, die dann als saftiges Steak oder als Blut- und Bratwurst auf dem Grill landen. Wer das erste Mal Gast bei dem gesellschaftlichen Ereignis ist, darf sich über ein ausgedehntes Mahl freuen, das meistens mit würzigem Grillkäse beginnt und dann so ziemlich alles zu bieten hat, was ein Rind so hergibt: Nach den Würsten kommt der Darm (chinchulines) und der Bries (mollejas) und schließlich das Filet (lomo) oder das von Kennern bevorzugte Rumpsteak (bife de chorizo).

Hundeausführer

Hundeausführer - ein begehrter Job

Man sieht sie in Buenos Aires überall: Die Hundeausführer, die buchstäblich alle Hände voll zu tun haben und oft mit mehr als zehn Tieren an der Leine durch die Stadt spazieren. Wie die Hundesitter es anstellen, nicht ständig über die Leinen zu stolpern, ist ein echtes Rätsel. Sehr oft sieht man die Hunde, die eigentlich Auslauf kriegen sollten, angebunden an einem Zaun oder einer Laterne in trauter Gemeinschaft mit den Kollegen liegen, während die Hundesitter im Café sitzen oder im Park den Bauch in die Sonne halten. So schön kann Geldverdienen eben auch sein!

Reiseziele des Monats

Entdecken Sie mit uns die Welt. Jeden Monat stellen wir Ihnen ein beliebtes Reiseziel vor und zeigen Ihnen die schönsten Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps. Hier finden Sie eine Übersicht der bisher erschienenen Reiseziele.

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