Badeurlauber in Venezuela fühlen sich gerade in eine Militärübung versetzt. Denn der Strand bei Choroni ist durch einen Erdrutsch von den umliegenden Orten abgeschnitten. Die Marine bringt die 1.200 Touristen mit schwerem Gerät über das Meer in Sicherheit, berichtet die Latin American Herald Tribune.
Felsbrocken und Geröll versperren die Straße zum benachbarten Dorf Puerto Colombia und weiter durch den Dschungel. Die Regierung hält es für möglich, dass die Straße bald wieder befahrbar ist. Ortsansässige bezweifeln dies allerdings und berichten, dass Urlauber mit Booten bis in die Stadt Ocumare de la Costa westlich von Choroni fahren müssen. Von dort führt eine Straße bis Maracay, der Provinzhauptstadt.
Choroni an der Karibikküste in Venezuela ist für den Fischerhafen und die Palmenstrände bekannt. Umgeben ist der Ort von Dschungel, den Besucher auf geführten Touren erleben können.
Gloobi, Foto Wikipedia/Scholz