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Tote und Schäden bei Erdbeben in Spanien

Bei einem Erdbeben in der südspanischen Region Murcia sind gestern mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 120 Menschen wurden verletzt, 48 von ihnen schwer. Das Erdbeben war mit der Stärke von 5,3 das schlimmste seit mehr als 50 Jahren in Spanien und sogar noch im 470 Kilometer entfernten Madrid zu spüren.

In der am ärgsten betroffenen Stadt Lorca sind tausende Menschen obdachlos und haben die Nacht im Freien verbracht, berichtet die spanische Zeitung "El Pais". Unter anderem wurden die Kirche von Lorca und die historische Burg beschädigt, zahlreiche historische Gebäude sind eingestürzt.

Auch die Infrastruktur der Region im Südosten Spaniens ist betroffen. Die Autobahn A7 und weitere Straßen sind gesperrt, der Bahnverkehr zwischen Lorca und der Regionalhauptstadt Murcia fährt inzwischen aber wieder normal.

Schwere Erdbeben gibt es in Spanien vergleichsweise selten. Beim letzten großen Beben im Jahr 1956 sind zwölf Menschen gestorben.

 

Gloobi, Foto Wikipedia/Jose Lorca
 

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