Erdbeben, Tsunami, Zyklon: Ein Paar aus Schweden erlebte Flitterwochen der etwas anderen Art im Pazifik. Sie machten auf ihrer Reise alle großen Naturkatastrophen der letzten Monate durch, berichtet der Spiegel.
Schon der Start via Deutschland zur vier Monate dauernden Hochzeitsreise stand unter keinem guten Stern. Wegen des heftigen Wintereinbruchs mussten die beiden mit ihrer zehn Monate alten Tochter eine Nacht in München verbringen.
Dann ging es los nach Südostasien. In Bali erwischte die beiden der Monsunregen, was im Januar allerdings recht normal ist. In Australien wurden sie dann Zeugen von gleich zwei Naturkatastrophen, den Waldbränden in Perth und dem Zyklon Yasi in Cairns. Das Paar verbrachte eine Nacht in einer Notunterkunft mit tausenden anderen Menschen auf dem Steinboden.
Weiter ging es nach Neuseeland, wo sie nur Stunden nach dem Erdbeben in Christchurch ankamen. Dann stand Tokio auf dem Reiseplan. Dort erlebten sie vor vier Wochen das Erdbeben und den Tsunami mit. Sie saßen in einem Restaurant, als das Gebäude zu schwanken begann.
Trotz allen Katastrophen kam das Paar heil nach Hause. Manche Bekannte hatten allerdings Angst vor der Rückkehr der Flitterwöchner nach Schweden. Schließlich hätten sie ja gesehen, was in der Nähe der beiden passiert.
Gloobi, Foto Flickr/Robstephaustralia