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Europas Badewasser fast überall sauber

Fast überall in Europa ist ungetrübter Badespaß garantiert, zeigt der neue offizielle Bericht der europäischen Umweltbehörde über die Badegewässer in der Gemeinschaft. 92 Prozent der Küstenstrände und 90 Prozent der Seen und Flüsse sind so sauber, dass man darin baden kann. Die Daten beruhen auf der Badesaison 2010.

Das sauberste Wasser finden Urlauber auf Zypern. Dort erfüllt das Meer nicht nur die Mindestanforderungen, sondern auch die anspruchsvolleren Leitlinien der EU. Im Mittelmeer schnitten auch Griechenland, Kroatien und Malta überdurchschnittlich gut ab. Italien und Spanien liegen im Mittelfeld.

Italien hat im vergangenen Jahr die größten Fortschritte gemacht. 2009 waren dort noch 583 Strände zu dreckig zum Baden, im vergangenen Jahr nur noch 38. Trotzdem ist das Meer an manchen Punkten bei Pescara und in Kalabrien bei der Straße von Messina nicht zum Baden geeignet. Auf den Balearen ist das Meer ganz überwiegend sauber.

An Nord- und Ostsee sind Polen, Belgien und die Niederlande die Verlierer des Tests. In Polen kassierten die Küstenabschnitte kurz hinter der Grenze zu Deutschland schlechte Noten, in den Niederlanden waren es einzelne Strandabschnitte in Westfriesland.

Die deutschen Gewässer liegen im Mittelfeld des Rankings. Von den 2.200 Badestellen entsprechen nur 18 nicht den Mindestanforderungen. Schlechte Bewertungen gab es unter anderem für Blekendorf an der Ostsee, aber auch für Badeseen bei Bamberg. An den Küsten sind 99 Prozent der Stellen sauber, bei den Flüssen und Seen sind es 97 Prozent. Damit haben sich die Werte allerdings im Gegensatz zum Vorjahr leicht verschlechtert.

Gloobi, Foto Stockxchng/Speight
 

 

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