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Air Berlin streicht den Flugplan zusammen

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin muss sparen und streicht 16.000 Flüge. Acht Flugzeuge bleiben im zweiten Halbjahr am Boden. Das bedeutet schon in diesem Jahr rund eine Million Sitzplätze weniger. Air Berlin will sich stärker auf die Drehkreuze Berlin, Düsseldorf, Palma und Wien konzentrieren. Verlierer sind vor allem die Regionalflughäfen.

So will Air Berlin ihre Flüge von Münster/Osnabrück nach London, Wien und Sylt ebenso streichen, wie die Verbindungen von Köln/Bonn nach Marokko, Innsbruck, Neapel, Palermo und Valencia. Storniert wird auch die Strecke Hannover-London.

Karlsruhe, Dresden und Basel verlieren im Winter ihre Direktverbindungen nach Mallorca; von Paderborn aus geht es nicht mehr nach London und Manchester. Außerdem werden Malaga und Alicante von zahlreichen Flughäfen aus reduziert oder – wie Klagenfurt – zumindest über den Winter ganz aus dem Programm genommen. Erfurt wird als Standort ganz aufgegeben.

Unrentable Strecken gibt es aber auch an großen Airports. So streicht Air Berlin Frankfurt - Hamburg, Frankfurt - Neapel, Stuttgart - St. Petersburg, München - Kairo und Düsseldorf - Paris.

 

Air Berlin kämpft seit Jahren mit roten Zahlen. Experten machen dafür vor allem Missmanagement verantwortlich. So wundert es nicht, dass nun der  Chef Joachim Hunold seinen Hut nahm. Jetzt soll Ex-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn Air Berlin übergangsweise führen und retten.

Gloobi, Foto Air Berlin

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