Kenia-Urlauber sollten sich gegen Gelbfieber impfen lassen, empfiehlt das Centrum für Reisemedizin (CRM). Im Westen des Landes ist es zu einem Ausbruch gekommen und die Behörden haben bereits neun Fälle bestätigt. Die Impfung ist für Touristen aus Deutschland nicht vorgeschrieben, das CRM rät jedoch dringend dazu und Impfnachweise mit sich zu führen.
Nur autorisierte Gelbfieberimpfstellen dürfen die Impfung durchführen, sagt Reisemediziner Dr. Tomas Jelinek. Außerdem ist sie offiziell erst nach etwa zehn Tagen wirksam. „Zudem muss zu bestimmten anderen Impfungen ein Zeitabstand eingehalten werden. Reisende sollten sich also mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt um die nötigen Impfungen kümmern“, empfiehlt Jelinek.
Gelbfieber ist eine schwere Infektionskrankheit, die von Stechmücken übertragen wird. Die Infektion beginnt mit hohem Fieber, Übelkeit und Schmerzen. In vielen Fällen heilt die Krankheit danach aus. Bei einigen Patienten entwickeln sich jedoch Leberschäden bis hin zur Gelbsucht und es kommt zu Blutungen, gefolgt von Herz-, Kreislauf-, Leber- und Nieren-Versagen.
Gloobi, Kenya Tourist Office