Landschaftlich besticht Westtirol durch imposante Berge, schneebedeckte Gipfel, idyllische Täler und prachtvolle Schlösser, Burgen und Kirchen. Längst haben Mountainbiker und Wanderer das Gebiet für sich entdeckt. In und rund um die Ortschaften Landeck, Zams, Fließ, Tobadill, Grinz und Stanz gibt es vielfältige Freizeitmöglichkeiten für unvergessliche Westtirol Reisen.
Sehenswert sind beispielsweise Schloss Landeck an der Via Claudia Augusta im Oberinntal oder die Burgruine Kronburg bei Zams; in Österreichs erstem Brennereidorf Stenz gibt es so manchen edlen Tropfen zu verkosten; Erholungssuchende zieht es in den Naturpark Kaunergrat; mystisch zu geht es an der Felsklamm des Zammer Lochputz. Geschichte wird u.a. in den Museen in Fließ erlebbar und Shoppingfreunde kommen in Landeck auf ihre Kosten. Durch Westtirol reisen bedeutet, immer wieder Neues zu entdecken und zu erleben. Überzeugen Sie sich selbst!
Westtirol liegt in der gemäßigten Klimazone mit atlantischen, kontinentalen und mediterranen Einflüssen. Das alpine Gebirgsklima sorgt im Winter für reichlich Schnee, im Herbst ist es überwiegend trocken und relativ mild, weshalb neben den Sommermonaten auch diese Jahreszeit gerne für Westtirol Reisen genutzt wird. Die meisten Sonnenstunden (6-7 pro Tag) sind von April bis September zu erwarten, im Juni und Juli fällt allerdings auch der meiste Niederschlag. Im Juli kann es bis zu 25 °C warm werden. Am kältesten ist es von Dezember bis Februar; Minustemperaturen sind dann keine Seltenheit. Die Skigebiete gelten von Dezember bis April als schneesicher.
Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Fernstraßennetz, das die Fortbewegung im Land mit dem eigenen Fahrzeug erleichtert. Bevor man allerdings eine Autobahn oder Schnellstraße benutzt, muss man eine Vignette kaufen und am Fahrzeug anbringen, denn beide sind mautpflichtig. Vignetten gibt es für unterschiedliche Zeiträume (10 Tage, 2 Monate, 1 Jahr). Weiterhin kann man auch mit Bus und Bahn durch Westtirol reisen; verantwortlich für den Linienbusverkehr in Österreich ist die ÖBB-Postbus GmbH. Fahrplanauskünfte erteilt auch der Verkehrsverbund Tirol (http://www.vvt.at).
Erbaut wurde das Wahrzeichen der nach ihm benannten Bezirkshauptstadt an der Via Claudia Augusta gegen Ende des 13. Jhs. von den Grafen von Ulten. Graf Meinhard II. von Tirol-Görz erweiterte die Anlage wenig später. Viele Jahrhunderte lang war die Burg, die unter den Rittern von Schrofenstein ihre Glanzzeit erlebte, Sitz der Richter und landesfürstlichen Pfleger von Landeck; später diente sie anderen Zwecken und wurde zeitweise als Kaserne genutzt. Heute beherbergt sie ein heimatkundliches Museum, eine Schlossgalerie und eine Schlossturmgalerie. In der Dauerausstellung des Museums erhält der Besucher auf Westtirol Reisen interessante Einblicke in die Geschichte der Region. Die Galerie im Schloss ist eine kunsthistorische Ausstellung, die auch Werke der internationalen Gegenwartskunst beinhaltet. Die Galerie im Turm setzt sich künstlerisch mit dem Thema Emigration auseinander. Kinder können an einer spannenden Schatzsuche teilnehmen.
Mit mehr als 50 Brennereien und rund 90 aktiven Brennern bei gerade einmal 150 Haushalten weist Stanz die größte Dichte an Brennereien in ganz Österreich auf. Im Jahr 2005 erhielt der Ort den Titel „erstes Brennereidorf Österreichs“. Von der Qualität der Stanzer Brände zeugen zahlreiche Auszeichnungen, welche die lokalen Brenner erhielten.
Der Überlieferung zufolge begann alles damit, dass der Heilige Canisius im 16. Jh. Zwetschgenzweige mit nach Stanz brachte, die nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit der richtigen Bewässerungstechnik und dank der sonnigen Lage des höchstgelegenen Obstanbaugebietes in Europa wunderbar gediehen. Die „Stanzer Zwetschke“, aus der köstliche Edelbrände entstehen, ist heute weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Natürlich kommen längst nicht mehr nur Zwetschgen, sondern auch Äpfel, Birnen und exotische Früchte zum Einsatz. Wer die Stanzer Brennereikunst auf Westtirol Reisen näher kennen lernen möchte, kann an einer Führung durch eine der Brennereien teilnehmen.
Für alle, die auf Westtirol Reisen Ruhe, Erholung und die Nähe zur Natur suchen, empfiehlt sich ein Besuch im Naturpark Kaunergrat zwischen Pitztal und Kaunertal. Der Park umfasst besonders schutzbedürftige Gebiete wie die Arzler Pitzeklamm, die Inntaler Trockenrasen, das Riegetal, das Piller Moor oder die Ötztaler Alpen und wurde als Gebiet mit dem „höchsten Anteil an ursprünglich erhaltener Kulturlandschaft in Tiros“ ausgezeichnet. Das Zentrum bildet das 2007 eröffnete Naturparkhaus am Gachenblick in Fließ, dessen multimediale Ausstellung über die verschiedenen Lebensräume im Naturpark informiert. Highlights sind die Fließer Sonnenhänge, an denen mehr als 1400 verschiedene Schmetterlingsarten beobachtet werden können. Außerdem werden Themen- und Erlebniswanderungen angeboten; so wartet z.B. ein Wildtiererlebnispfad oder ein Moorlehrpfad auf den Besucher.
Bisher war die mystische Klamm nur Kletterern zugänglich, die über die nötige Ausrüstung und ausreichend Übung verfügten. Seit hier ein Wasser-Erlebnis-Steig gebaut wurde, kann das Zammer Loch aber auch von Einheimischen und Touristen, die durch Westtirol reisen, besichtigt werden. Ausgangspunkt ist das Kraftwerk Zams - hier erfährt man, wie mechanische in elektrische Energie umgewandelt wird; von dort aus führen Steige und Brücken zu einer Höhle im Berg, aus der geheimnisvolle Musik klingt. Über die Jahre hinweg hat die Kraft des Wassers rätselhafte Bilder an den Felsen entstehen lassen. Der „Zammer Lochputz“ selbst ist ein riesiger Stier aus Stein, der neben dem Wasserfall eine ebenfalls steinerne Wassernymphe bewacht.
Ein beliebtes Ziel für Ausflüge auf Westtirol Reisen ist die Burgruine Kronburg zwischen Zams und Schönwies im Bezirk Landeck. Auf einem beeindruckend steil abfallenden Felsen thront die Ruine, schon von Weitem sichtbar, über dem Tal. Im Jahr 1380 wurde sie von den Starkenbergern, einer Tiroler Adelsfamilie erbaut; im 15. Jh. hat man sie ihnen in Folge eines Aufstandes wieder weggenommen. Zu Beginn des 16. Jhs. geriet die Kronburg in den Besitz der Fieger, welche die Anlage umbauen und erweitern ließen. Seit 1766 ist sie nicht mehr bewohnt, im Jahr 1985 fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt, um den Bau vor dem Verfall zu schützen. Die Wallfahrtskirche Kronburg am Fuße des Berges ist ebenfalls Ziel vieler Besucher, die durch Westtirol reisen.
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