Ist der Koffer zu schwer, kann das richtig teuer werden. Diese Erkenntnis hat schon so mancher Fluggast erfahren müssen. Obwohl immer mehr Fluggesellschaften entdecken, dass mit dem Gepäck ihrer Kunden richtig Geld zu verdienen ist, zeigen sich einige bereits wieder ein Stück weit entgegenkommend. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Gepäckregeln vor der Buchung zu studieren.
Air Berlin zum Beispiel hat so genannte Übergepäck-Pakete geschnürt. Sie kosten 25 Euro (Kurz- und Mittelstrecke) und 50 Euro (Langstrecke), pro Päckchen sind 5 Kilo inklusive. Regulär kostet das Übergepäck zehn Euro pro Kilo beziehungsweise 20 Euro auf der Langstrecke – die Päckchen sind also günstiger.
Auch Air France und KLM haben ihre Gepäckvorschriften geändert: Passagiere der Economy-Klasse können einen Koffer mit bis 23 Kilogramm (vorher 20kg) umsonst mitnehmen. Ist der Koffer schwerer, müssen sie pauschal 100 Euro hinblättern. Da lohnt es sich aber eher, einen zweiten Koffer zu packen, denn der kostet 55 Euro. Es gibt jedoch 50 Ziele, für die wie bisher zwei Koffer mit je 23 Kilogramm kostenfrei mitgenommen werden können, zum Beispiel die Dominikanische Republik.
Gloobi, Foto Air France
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