Das Land an der Grenze von Kleinasien und Europa ist nicht nur für Strandurlauber ein begehrtes Ziel, sondern hat auch kulturell einiges zu bieten. Bedeutende Ausgrabungsstätten befinden sich vor allem in den Gebieten entlang der Mittelmeerküste, Istanbul birgt allerhand kunsthistorische Schätze. Reisende aus aller Welt entscheiden sich nicht zuletzt wegen der traumhaften Strände am Mittelmeer, am Schwarzen Meer oder auch am Ägäischen und am Marmarameer für einen Türkei Urlaub. Mit rund 8.333 km Küstenlänge ist die Türkei wie geschaffen für einen Badeurlaub.
Doch das Land am Bosporus besticht auch durch landschaftliche Schönheit; zwischen Pontusgebirge im Norden und Taurusgebirge im Süden erstreckt sich die herrliche Kulturlandschaft des Anatolischen Hochlandes, welches die türkische Hautstadt Ankara umgibt.
In den Städten finden sich neben traditionellen orientalischen Basaren und Moscheen auch moderne Supermärkte und Vergnügungsanstalten; vor allem in Istanbul ist die Vermischung westlicher Einflüsse mit orientalisch-islamischen Werten und Bräuchen allgegenwärtig. In die Türkei zieht es Menschen der unterschiedlichsten Kulturen und Nationalitäten. Zu einem angenehmen Türkei Urlaub trägt nicht zuletzt die ausgeprägte Gastfreundschaft der Einheimischen bei.
Die Türkei erstreckt sich über verschiedene Klimazonen: Während es im Norden mäßig warm und niederschlagsreich ist und das Hochland durch ein ausgeprägtes Kontinentalklima mit trockenen und heißen Sommern sowie kalten Wintern gekennzeichnet ist, herrscht an den Küsten im Westen und im Süden des Landes ein mediterranes Klima mit viel Sonnenschein und z.T. großer Hitze im Sommer und relativ milden Wintertagen. Die beste Reisezeit für einen Türkei Urlaub liegt im Mai und Juni sowie im September und Oktober, wenn die Temperaturen in großen Teilen des Landes angenehm sind. Sonnenerprobte Strandurlauber können sich auch in den heißen Sommermonaten in die Türkei wagen.
Das bequemste öffentliche Verkehrsmittel in der Türkei sind die Linienbusse, die mehrmals täglich zwischen den großen Städten verkehren. Bahnfahren ist zwar günstiger, aber man gelangt nicht so schnell von einem Ort zum anderen. Sehenswürdigkeiten, die außerhalb des Stadtgebiets liegen, lassen sich besser mit dem Taxi erreichen - dieses kann auch zum Festpreis für einen ganzen Tag gemietet werden. Taxifahren ist in der Türkei, vor allem in den Städten, verhältnismäßig günstig.
Wer möchte, kann sich für seinen Türkei Urlaub auch am Flughafen oder in einem Touristenzentrum einen Wagen mieten. Man sollte beachten, dass neuere Autobahnen mautpflichtig sind. Auf den Landstraßen gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, auf den Autobahnen von 120 km/h.
Sie gilt als die schönste der Stadt: die Sultan Süleyman-Moschee, die 1550 bis 1557 vom türkischen Architekten Mimar Sinan auf einem der sieben Hügel Istanbuls errichtet wurde. Abgesehen von der Moschee selbst sind auch verschiedene weitere Gebäude, die als Hospital, Schule, Armenküche, Hotel oder Badehaus genutzt werden, Teil dieser größten Stiftungsanlage der Osmanen. Mit ihren vier Minaretten, die an den vier Ecken des Innenhofs gen Himmel streben, beherrscht sie das Stadtbild und fällt schon von Weitem ins Auge. Besonders schön ist die Aussicht auf das Goldene Horn, ebenso die Sicht vom Goldenen Horn auf die Moschee.
Der quadratische Innenhof ist umgeben von einer Halle mit 24 Säulen aus Marmor, Granit und Porphyr, die 28 kleine Kuppeln tragen. In der Mitte des von drei Seiten zugänglichen Hofes befindet sich ein Brunnen, der für religiöse Waschungen genutzt wird. Der große Hof ist durch elf Türen zugänglich. Über den ebenfalls annähernd quadratischen Hauptraum wölbt sich eine große Kuppel, über Gebetsnische und Haupteingang je eine Halbkuppel. Durch 138 kleine Fenster fällt Licht in das Gebäude.
Schon in der Antike speisten die heilenden Quellen der Thermen von Pamukkale das nahe gelegene Hierapolis. Übersetzt bedeutet Pamukkale etwa „Baumwollburg“ und die glitzernd-weißen Kalksinterterrassen, die über mehrere Jahrtausende hinweg durch kalkhaltige Thermalquellen geformt wurden, gehören zu den größten Naturwundern der Türkei. Als solches hat die UNESCO sie gewürdigt und auf die Liste des Weltnaturerbes gesetzt. In der Tat bieten die sich stufenweise überlagernden, über 100 m hohen Terrassen einen imposanten Anblick und werden wegen ihrer heilsamen Wirkung von Reisenden im Türkei Urlaub gerne aufgesucht. Heute dürfen die Becken jedoch nur teilweise und nur barfuß betreten werden, weil es sonst zu Erosionen kommen kann.
Antalya wurde schon im 2. Jh. v. Chr. als Attaleia gegründet und hatte seine Blütezeit als Handels- und Hafenstadt im 13. Jh. In der zweiten Hälfte des 20. Jhs. wurde die Stadt am Mittelmeer dann als touristische Destination entdeckt und ist bis heute Ziel vieler Reisender, die in der Türkei Urlaub machen. Die Altstadt (Kaleici) erhebt sich malerisch auf einem Felsen über die umliegenden Sandstrände. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Antalya gehören das Yivli-Minarett, das Kesik-Minarett, das römische Hadrianstor und der zur alten Stadtbefestigung gehörige Hidirlik-Turm mit dem Pergole-Park. Ein Streifzug durch die Stadt gleicht einer Reise in die verschiedenen Zeitalter, die hier ihre Spuren hinterlassen haben. Im archäologischen Museum Antalya Müzesi sind wertvolle Funde aus der Altsteinzeit, der Antike und der Zeit des Osmanischen Reichs zu bewundern. Ein beliebter Treffpunkt am Abend ist die Promenade am Jachthafen mit ihren zahlreichen Restaurants und Bars.
Die in der Nähe von Selçuk an der türkischen Westküste gelegene Stadt war in der Antike eine der größten und reichsten Städte Kleinasiens. Hier befand sich der Tempel der Artemis, der als eines der Sieben Weltwunder in die Geschichte eingegangen ist und dessen Ruinen noch heute besichtigt werden können. Sehenswert ist beispielsweise die mit Statuten und Pergamentrollen ausgeschmückte Bibliothek, die sich über zwei Stockwerke erstreckt. Außerdem locken die gut erhaltenen und zum Teil restaurierten Überreste ehemaliger Wohnhäuser, Thermen, Gymnasien und Paläste Reisende in ihrem Türkei Urlaub nach Ephesos.
Die Reliefs am kleinen Hadrianstempel an der Kuretenstraße erzählen die Gründungsgeschichte der Stadt, welche der Legende nach von Androklos, dem König von Attika, gegründet wurde. Ursprünglich lag die Stadt direkt am Meer, durch Sedimentationen und seismische sowie klimatische Veränderungen verschob sich die Küstenlinie aber immer weiter nach Westen, so dass die Ruinen der Stadt heute weiter im Landesinneren liegen.
Wer in seinem Türkei Urlaub innerhalb kürzester Zeit möglichst viel über das Land lernen und viel sehen möchte, sollte einen Besuch im „Miniaturk“, dem weltgrößten Miniaturenpark am Goldenen Horn in Istanbul nicht verpassen. Auf 60.000 km2 werden über 100 originalgetreu nachgebildete Sehenswürdigkeiten aus Istanbul, dem anatolischen Raum und dem Osmanischen Reich ausgestellt, darunter die Hagia Sofia und die Sultan Süleyman Moschee in Istanbul, der Artemis-Tempel von Ephesos, der Flughafen von Atatürk, die steinerne Brücke von Adana, das Kloster Sumela bei Trabzon oder das Mausoleum von Halikarnassos.
Der komplette Park ist als Open-Air-Museum angelegt, welches vom Eingangsbereich aus überblickt werden kann; Informationstafeln vermitteln Wissenswertes über die türkische Geschichte und Kultur in verschiedenen Sprachen.
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