Aufgrund des schweren Erdbebens in Chile hat das Pazifik-Warnzentrum einen Tsunami-Alarm für den Pazifik ausgerufen.
Gewarnt wurde vor drei Meter hohen Wellen. Das Erdbeben löst aber nur Flutwellen von 1,5 bis 2 Metern aus.
Auf Hawaii trafen die Wellen ca. 16 Stunden nach dem Beben ein. Sie erreichten eine Höhe von maximal 2 Metern. Die Bevölkerung wurde aufgerufen höhere Gebiete der Inseln aufzusuchen. Über Verletzte oder Schäden ist bisher nichts bekannt.
Etwa einen Tag nach dem Beben erreichten die Wellen Russland und Japan, jedoch ohne größere Schäden anzurichten. Da aber auch kleinere Wellen eine hohe Geschwindigkeiten erreichen und ein großes Zerstörungspotenzial haben können, wurden in Japan mehrere Tausend Menschen entlang der Küsste aufgerufen ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Außerdem fielen einige Zugverbindungen aus und Autobahnen wurden gesperrt.
Experten geben noch keine Entwarnung. Tsunamis können sich über mehrere Tage aufschaukeln und große Verwüstungen anrichten.
Durch das Erdbeben in Chile mit der Stärke von 8,8 kamen mindestens 300 Menschen ums Leben. Das Epizentrum lag vor der Küste Chiles in 35 Kilometer Tiefe. Dadurch wurde eine riesige Flutwelle ausgelöst, die auf die chilenische Küste traf und 5 Menschen tötete.
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