Mit Angeboten für Städtereisende, Wanderer, Radfahrer sowie Wein- und Biertrinker ist Franken 2011 zur am stärksten wachsenden Tourismusregion in Bayern geworden. Die Zahl der Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf rund 20,3 Millionen, wie der Vorsitzende des Tourismusverbands Franken, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), am Dienstag in Nürnberg sagte. Der Zuwachs lag damit über dem von Bayern und Deutschland mit jeweils vier Prozent.
Innerhalb Bayerns nahm Franken damit vor den Regionen Allgäu/Bayerisch Schwaben mit einem Wachstum um 4,9 Prozent, München/Oberbayern (3,8 Prozent) und Ostbayern (2,6 Prozent) den ersten Platz ein.
"Wir nutzen unsere Vorteile", erklärte Verbandsgeschäftsführer Olaf Seifert. Der fränkische Tourismus fuße auf den Säulen Städte, Heilbäder, Natur und Kulinarik und liege mit diesen Themen offensichtlich im Trend. "Die Menschen wollen nicht mehr nur Erholungsurlaub machen, sondern aktiv sein. Dabei setzen sie auf Kultur und Kulinarik", erläuterte der Verbandschef.
Quelle: dapd
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