Im Gegensatz zum grünen Norden ist der Süden Teneriffas beinahe wüstenhaft trocken; Niederschlag ist hier seltener, die Sonne verwöhnt diesen Teil der Insel an mehr als 300 Tagen im Jahr. Daher zieht es auch Badeurlauber häufiger in den Süden, wo unzählige Hotels Teneriffa Süd den sonnenhungrigen Inselbesuchern eine Unterkunft bieten. Vor allem das Gebiet rund um Los Cristianos und Playa de las Américas hat sich zu einem Touristenzentrum mit Sandstränden, Wassersportangeboten und einem pulsierenden Nachtleben entwickelt. Wer mehr von der Insel sehen möchte als Strand und Meer, sollte sich in Richtung Teide, dem höchsten Berg Spaniens im Landesinneren aufmachen. Ein echtes Naturerlebnis ist eine Wanderung durch die Paisaje Lunar, die „Mondlandschaft“ am südlichen Fuß des Teide. Natur- und Freizeitparks finden sich in Teneriffa Süd in Hülle und Fülle; zu den beliebtesten zählen der Wasserpark Aqualand, der Monkey Park und der Jungle Park.
Im Süden der Insel ist es im Allgemeinen etwas wärmer, sonniger und trockener als im Norden, aber auch hier sind keine extremen Temperaturen zu erwarten und es weht meist ein erfrischender Wind. Dem angenehmen Klima hat Teneriffa auch seinen Beinamen „Insel des ewigen Frühlings“ zu verdanken. Die Durchschnittstemperaturen sinken das ganze Jahr über kaum unter die 20 °C-Marke, von Juli bis September liegen sie bei 24-25 °C. Die beste Zeit für einen Urlaub in einem der zahlreichen Hotels Teneriffa Süd liegt zwischen Mai und September. Juni und Juli sind die trockensten Monate, Januar und Februar die kältesten.
Teneriffa ist ca. 80 km lang und bis zu 50 km breit; wegen ihrer überschaubaren Größe bietet es sich an, die Insel vom Süden aus mit dem Mietwagen zu erkunden, schöne Wander- oder Radtouren ins Landesinnere oder auch in den Norden zu unternehmen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, an geführten Touren teilzunehmen, wer flexibler sein möchte, kann die Umgebung auf eigene Faust entdecken. In jedem Fall lohnt sich ein Ausflug in den Teide Nationalpark. Der Pico del Teide selbst kann zu Fuß oder mit der Seilbahn erklommen werden. Die gekennzeichneten Wege dürfen aber keinesfalls verlassen werden; Radfahren auf dem Teide ist untersagt.
Ob man seinen Urlaub in einem der zahlreichen Hotels Teneriffa Süd oder im Norden verbringt - einen Ausflug zum Pico del Teide, dem höchsten Berg Spaniens, sollte man sich nicht entgehen lassen. Der Teide mit seiner im Winter schneebedeckten Spitze ist das Wahrzeichen der Insel, das im Zentrum 3717 m emporragt, von vielen Orten aus zu sehen und ein beliebtes Fotomotiv darstellt. Es handelt sich um einen kaum bewachsenen Vulkan, dessen Caldera einen Durchmesser von ca. 17 km hat und der vor rund 170.000 Jahren entstanden ist. Seinen Namen erhielt er von den Guanchen: Die Ureinwohner der Insel nannten ihn „Echeyde“ - der Begriff wurde später hispanisiert - und hielten den Berg für den Sitz des Dämonen Guayota. Dieser wurde der Sage nach von ihrem obersten Gott vertrieben, der dort gefangen gehaltene Sonnengott Magec befreit und die Öffnung des Vulkans mit einem „Pitón“ (Zuckerhut) verschlossen.
Um den Gipfel des Teide (Pitón) zu besteigen, benötigt man eine schriftliche Genehmigung der Nationalparkverwaltung. Bis zur Rambleta auf 3600 m Höhe gelangt man auch ohne diese mit der Seilbahn oder zu Fuß. Eine Verschnaufpause können Wanderer bei der Altavista-Hütte auf 3300 m Höhe einlegen.
Wer die natürliche Schönheit der Insel kennen lernen möchte, sollte es sich nicht entgehen lassen, die „Paisaje Lunar“ im Teide Nationalpark zu besichtigen. Von Vilaflor aus führt ein schöner Wanderweg bis hin zu der eindrucksvollen Mondlandschaft am Fuße des Teide. Je nach gewählter Route läuft man 5 oder 6 Kilometer über einen sehr gut beschilderten Rundweg, z.T. durch lichten Pinienwald, vorbei an schönen Aussichtspunkten, bis hin zu den beeindruckenden Formationen aus Tuffstein, die am Ende des Weges auf den Wanderer warten. Die bis zu 10 m hohen, hellgelben Gebilde wurden von Wind und Regen zu Türmen, Riffs und Kegeln geschliffen und bilden einen schönen Kontrast zu den dunklen Kiefern, die sie umgeben. Wer möchte, kann sich in einem der Hotels Teneriffa Süd in Vilaflor einquartieren. Mit dem Auto ist die Straße zur Attraktion allerdings nicht mehr befahrbar.
In den Atlantischen Gärten in Arona kann der Besucher neben Bananenplantagen (Bananeras) auf den Kanarischen Inseln heimische Pflanzen bewundern, die er oftmals nur als Zimmerpflanze oder Bestandteil von Kosmetika kennt, und dabei eine Menge über Teneriffa lernen. Ob Kaffeepflanze, Baumwolle, Zuckerrohr, Gummibaum oder Weihnachtsstern - auf 40.000 m² werden wertvolle Informationen über Anbau, Pflege und Verarbeitung der Gewächse vermittelt, ein Themenpark widmet sich ganz der vielseitig verwendbaren Aloe-Vera-Pflanze. Anhand eines Modells der Insel wird das ausgeklügelte Wasserversorgungssystem mit Hilfe von Entsalzungsanlagen dargestellt. Ein landwirtschaftliches Museum gibt einen Überblick über die zur Feldbearbeitung eingesetzten Geräte. Es werden Führungen in verschiedenen Sprachen angeboten. Auch in Arona gibt es eine Reihe von Hotels Teneriffa Süd.
Jede Menge Action und Spaß für die ganze Familie verspricht der Aqualand-Wasserpark an der Costa Adeje. Für Wagemutige steht eine Vielzahl von Rutschen zur Verfügung, darunter die Kamikaze-Rutsche, der Super Slalom und der Twister. Wer es etwas ruhiger mag, kann eine Schlauchboot-Tour auf dem Congo River unternehmen; kleine Badegäste kommen im Mini Park mit Piratenschiff und Festung voll auf ihre Kosten. Viele Hotels Teneriffa Süd bieten einen kostenlosen Shuttle-Service zum Aqualand an. Wer die Delfinshow besuchen möchte, muss allerdings extra zahlen. Für alle Wasserratten, die nicht genug bekommen können: Wer an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ins Aqualand kommt, zahlt am zweiten Tag weniger Eintritt.
Eine 75.000 m² große Urwaldlandschaft mit tropischen Pflanzen und Tierarten erwartet den Besucher im Dschungel- oder Adlerpark in Las Aguilas. Affen, Alligatoren, Lemuren, Pumas, Tiger und Jaguare kann man hier aus nächster Nähe beobachten. Eine besondere Attraktion sind die beiden weißen Löwen, von denen es weltweit nur noch wenige Exemplare gibt. Für Faszination sorgt die zweimal täglich stattfindende Greifvogel-Flugshow, bei der u.a. Weißkopfadler ihre Flugkünste unter Beweis stellen. Abenteurer sollten unbedingt den „Jungle Raid“ besuchen, auf dem man über Seile, Brücken, Tunnel und Gänge mehr als 300 m durch den Urwald zurücklegt. Einen Geschwindigkeitsrausch kann man auf der 800 m langen Sommerrodelbahn erleben. Von Los Cristianos und Playa de las Américas fahren das ganze Jahr über täglich Gratis-Busse zum Park. Die Hotels Teneriffa Süd erteilen gerne Auskunft über die aktuellen Abfahrtszeiten.
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