Sri Lanka, das tränenförmige Eiland an der Südspitze des Indischen Subkontinents, wird gerade als Reiseziel neu entdeckt. Nicht zuletzt die landschaftliche Schönheit und das reiche kulturelle Erbe tragen dazu bei, dass das Land unter Touristen immer größeren Anklang findet. Außerdem verfügt Sri Lanka über eine eindrucksvolle Tier- und Pflanzenwelt zu jeder Sri Lanka Reisezeit: Elefanten wandern frei umher, Wasserbüffel tummeln sich auf weitläufigen Reisfeldern und Affen schwingen sich von Ast zu Ast. Unberührte Küstenabschnitte und sonnenverwöhnte Sandstrände mit kristallklarem Wasser, die vor allem im Westen, Süden und Südosten von Palmen gesäumt sind, Lagunen an der Küste im Norden und Strandseen im Osten machen Sri Lanka zu einem attraktiven Reiseziel für Badeurlauber.
An der zerklüfteten Nordostküste befindet sich mit dem Hafen von Trincomalee einer der schönsten Naturhäfen der Welt. Doch auch im Landesinnern gibt es eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und antike Stätten wie den Zahntempel von Kandy und antike Königsstadt Anuradhapura zu entdecken. Urlaubszeit ist Sri Lanka Reisezeit!
In Sri Lanka herrscht ein tropisches Klima, das stark vom Monsun beeinflusst wird. Die beste Sri Lanka Reisezeit hängt davon ab, in welche Region man reisen möchte. Von Mai bis August sorgt der Südwest-Monsun für zum Teil ergiebige Niederschläge im Süden, Westen und im Landesinnern, von Oktober bis Januar bringt der Nordost-Monsun Regen im Norden und Osten. Die beste Sri Lanka Reisezeit für einen Badeurlaub an der Südwestküste liegt zwischen Januar und März, für die Nordostküste zwischen Februar und September. Die Temperaturen bewegen sich ganzjährig um Durchschnittswerte von 30 °C, wobei es im Hochland etwas kühler ist; durch die hohe Luftfeuchtigkeit wird die Hitze von manchen Menschen als unangenehm empfunden. Auch das Meerwasser erreicht Temperaturen von bis zu 29 °C, was einen unbeschwerten Badeurlaub garantiert.
Damit die Erinnerung an eine schöne Reisezeit auf Sri Lanka lange währt, sind Urlaubsfotos ein beliebtes Mitbringsel. Man sollte jedoch einige Regeln beachten: Menschen sollten nur mit deren Einwilligung fotografiert werden, religiöse Gebäude, militärische Einrichtungen, Brücken und Flughäfen sollten grundsätzlich nicht abgelichtet werden. Besonders verpönt ist das Fotografieren von Menschen neben Buddha-Figuren. Es gibt jedoch professionelle Posierer wie Schlangenbeschwörer, Teepflücker oder Fischer, die sich gegen eine kleine Spende gerne vor die Kameras von Touristen stellen.
Der 2234 m hohe Felsen im zentralen Bergland von Sri Lanka, auch bekannt unter dem Namen Sri Pada, ist insbesondere in der Sri Lanka Reisezeit zwischen Dezember und Mai das Ziel von Tausenden von Pilgern verschiedener Religionen. Allen gemeinsam ist, dass sie eine Vertiefung auf dem Gipfel als Fußabdruck ihres Gottes verehren: Buddhisten halten sie für den Abdruck Buddhas, tamilische Hindus sehen darin die Fußspur Shivas und Christen gehen davon aus, dass Adam an dieser Stelle auftrat, als er aus dem Garten Eden verbannt wurde.
Ca. 3 bis 4 Stunden dauert der Aufstieg von Dalhousie bis zum Gipfel; die meisten Pilger besteigen den Berg bei Nacht, so dass sie den Sonnenaufgang am Morgen von dort aus betrachten können. Die Pfade über die in den Fels geschlagenen Stufen sind nachts beleuchtet, unterwegs laden Teestuben zum Verweilen ein. Tagsüber ist der Aufstieg wegen der großen Hitze beschwerlich, ebenso in der Sri Lanka Reisezeit von Juni bis November, wenn ungünstige Witterungsverhältnisse (Regen, Nebel, Wind etc.) in der Region herrschen.
In der Stadt Kandy im Zentrum von Sri Lanka befindet sich mit dem Zahntempel eine der wichtigsten Pilgerstätten des Buddhismus. Hier wird ein Eckzahn von Buddha aufbewahrt. In einer feierlichen Zeremonie im Rahmen des Perahera-Festes, das jedes Jahr in der Sri Lanka Reisezeit Juli/August stattfindet, trägt man die kostbare Reliquie auf einem Elefanten durch die Straßen.
Erbaut wurde der Tempel „Sri Dalada Maligawa“ zwischen 1687 und 1782, der achteckige Turm, der das Gebäude dominiert, wurde erst im 19. Jh. angefügt. In seinem Inneren ist heute eine Bibliothek mit Palmblattmanuskripten untergebracht. Die Innenräume des Tempels sind mit prachtvollen Wandmalereien verziert; das Sri Dalada Museum informiert über die Geschichte des heiligen Zahns, der in einem Schrein in der dritten Etage des Hauptkomplexes aufbewahrt wird. An dieser Stelle legen Gläubige Geschenke in Form von Blumen und weiteren Gaben für Buddha nieder. Dreimal täglich werden die Pforten des Tempels unter Trommelwirbel für Besucher geöffnet.
Von der Bergfestung, die König Kassapa im 5. Jh. n. Chr. nach dem Mord an seinem Vater aus Angst vor der Rache seines Halbbruders Moggallana, dem rechtmäßigen Thronfolger, errichten ließ, sind heute nur noch die Grundmauern erhalten. Dennoch gehört die auf einem markanten Felsen in 200 m Höhe über dem Erdboden thronende Ruine zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas, welche von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
Man könnte meinen, dass der König dem Himmel möglichst nahe kommen wollte. Himmlisch ist in jedem Fall der Ausblick, der sich vom Felsen auf die Umgebung bietet. Hinauf führt eine steile Treppe auf der Westseite mit über 1800 Stufen, vorbei an der 150 m langen „Spiegelwand“ mit ihren Höhlen und Mulden, hin zu einem Felsüberhang mit den inzwischen weltbekannten Fresken der „Wolkenmädchen von Sigiriya“. Zwischen zwei großen steinernen Pranken eines Löwen beginnt der letzte Abschnitt des ab hier noch steiler werdenden Aufstiegs auf den so genannten „Löwenfelsen“.
Über 1000 Jahre lang war das 200 km nördlich von Colombo gelegene Anuradhapura die Hauptstadt Sri Lankas und ein bedeutendes politisches und religiöses Zentrum. 1017 wurde Anuradhapura von den Tamilen zerstört und die Ruinen von Urwald überwuchert. 1820 haben Engländer die antike Königsstadt wiederentdeckt; zu Beginn des 20. Jhs. begann man mit den Ausgrabungen und förderte die Überreste sakraler Steinbauten zutage, die einst das Bild dieser prachtvollen Metropole prägten.
Die wichtigste Attraktion von Anuradhapura, welche auch nach der Zerstörung der Stadt von den dort arbeitenden Reisbauern gepflegt wurde und seit jeher von Pilgern in der Sri Lanka Reisezeit aufgesucht wird, ist der Sri Mahabodhi: Der Feigenbaum ist angeblich aus einem Ableger jenes Baumes erwachsen, unter dem Buddha in Nordindien erleuchtet wurde. Mehrmals täglich versammeln sich Buddhisten zur Andacht unter dem Baum.
Die Strände von Hikkaduwa gelten als die schönsten im ganzen Land. Nicht ohne Grund ist das ehemalige Fischerdörfchen an der Südküste Sri Lankas heute ein beliebter Badeort mit zahlreichen Hotels, Restaurants, Geschäften und einer Vielzahl an touristischen Angeboten. Vor allem Surfer, Taucher und andere Wassersportler zieht es in den paradiesischen Ort - berühmt ist Hikkaduwa unter anderem für seine prächtigen Korallenriffe in der seichten Bucht des Schutzgebietes vor der Küste - Schnorchler und Teilnehmer einer Glasboden-Bootstour können hier eine tropische Unterwasserwelt mit farbenprächtigen Pflanzen, Fischen und Schildkröten bestaunen. Beliebt bei Surfern sind vor allem der Narigama- und der Wewala-Strand. Die beste Sri Lanka Reisezeit für einen Badeurlaub in Hikkaduwa liegt zwischen Januar und März. Sehenswert sind der Fischerhafen sowie der bunte Sonntagsmarkt, der jeden Sonntagmorgen in der Nähe des Bahnhofs stattfindet und auf dem sich die Einheimischen mit Obst und Gemüse eindecken.
To view this content, JavaScript must be enabled and you need the latest version of the Adobe Flash Player.
über den folgenden Link können Sie sich eine aktuelle Version des Flash-Players herunterladen:
Aktueller Flash-Player
Ob für sich selbst oder als originelles Geschenk mit persönlicher Widmung, Sie erhalten Ihren Reiseführer in den nächsten Tagen zugestellt.