Er ist vor allem für seine Gurken und seine romantischen Kahnfahrten im Sommer bekannt - nun will der Spreewald mit speziellen Winterangeboten verstärkt eine weitere Seite von sich zeigen. "Wir wollen das Image der Region erweitern, hin zu einer Aktiv- und Gesundheitsregion", sagte der Geschäftsführer des Tourismusverbands Spreewald, Peter Stephan, am Donnerstag in Burg (Landkreis Spree-Neiße). Dazu sollen vor allem die örtlichen Thermen beitragen, aber auch Bio-Hotels oder Wellnessangebote.
Ziel sei es, die klassische Urlaubsreisezeit in den Sommermonaten auf den Winter auszudehnen und damit die stetig wachsende Zahl der Betten noch besser auszulasten, sagte Stephan. Im Spreewald gebe es derzeit 13.000 Betten. Die Auslastung liege durchschnittlich bei 40 Prozent. Vor allem die Angebote der Bäder hätten in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, die Gästezahl in den Wintermonaten zu steigern. Während im Jahr 2000 noch 20 Prozent aller Spreewald-Gäste im Winter kamen, seien es jetzt 32 Prozent.
Quelle: dapd
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