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Peru - ein Traumziel in Südamerika

Die beste Zeit für Peru Reisen
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Peru reisen
Machu Picchu – ein Höhepunkt auf Peru Reisen
Zwischen Bolivien und Peru: der Titicacasee
Cusco - beliebtes Ziel auf Peru Reisen
Kuélap - das Machu Picchu des Nordens
Mysteriös: die Nazca-Linien in Peru

BergeDas drittgrößte Land Südamerikas bietet herrliche landschaftliche Vielfalt und außergewöhnliche kulturelle Sehenswürdigkeiten. Die unendlichen Weiten des Amazonasbeckens mit ihrem tropischen Regenwald, die Gebirgskette der Anden mit ihren schneebedeckten Gletschern, felsige Küstenstreifen und kristallklare Seen locken jedes Jahr Menschen aus aller Welt, die nach Peru reisen, um das faszinierende Land kennenzulernen.
Peru ist stark von der Hochkultur der Inkas geprägt, deren Erbe im Land allgegenwärtig ist. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ist Machu Picchu, die „verlorene Stadt der Inkas“ im Urabambatal in den Anden.

 

 

Cusco als historisches Zentrum des Inka-Reichs ist heute eines der beliebtesten Ausflugsziele im Land. Der Titicacasee an der bolivianischen Grenze ist alleine wegen seiner beachtlichen Größe und der schwimmenden Inseln eine Reise wert. Immer mehr Urlauber, die nach Peru reisen, besuchen auch die sagenumwobene Festungsanlage Kuélap im Norden oder die mysteriösen Nazca-Linien an der Ostküste.
Lassen Sie sich verzaubern von diesem vielseitigen Land, in dem es noch so viel mehr zu entdecken gibt und in das Sie immer wieder gerne zurückkehren werden!

Die beste Zeit für Peru Reisen

Peru lässt sich grob in drei Klimazonen unterteilen: die vom Humboldtstrom beeinflusste Küstenregion mit ihrem trockenen, z.T. wüstenhaften Klima, die gemäßigt-kühle Hochlandregion der Anden und das tropisch-heiße Amazonasbecken. Dabei untergliedert sich das Jahr in eine Trocken- und eine Regenzeit, die je nach Region zu unterschiedlichen Zeiten beginnt und endet. Die beste Zeit für Peru Reisen an der Küste liegt im peruanischen Winter (Juni-September), da dieser in die Trockenzeit fällt. In den übrigen Monaten ist das Gebiet von dichtem Küstennebel bedeckt. In den Anden dauert die Trockenzeit von Mai bis September; in der Regenzeit ist von Wanderungen in dieser Region abzuraten, da es dann zu starken Niederschlägen und Erdrutschen kommen kann. Im Amazonasgebiet ist es ganzjährig tropisch warm und es regnet fast täglich. In der Hauptstadt Lima herrscht ein gemäßigtes Klima mit milden Wintern und mäßig warmen Sommern. Wie überall an der Küste ist es hier ganzjährig relativ trocken.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Peru reisen

LamaAufgrund der enormen geografischen Ausdehnung des Landes kann es sinnvoll sein, mit dem Flugzeug von einem Ort zum anderen in Peru zu reisen; die wichtigste Fluggesellschaft für Inlandsreisen ist LAN. Für kürzere Strecken ist der Bus das bevorzugte Transportmittel. Busfahren ist relativ günstig, leider lässt aber die Qualität und Sicherheit der Busse bisweilen zu wünschen übrig. Vor allem in der Regenzeit muss außerdem mit erheblichen Verspätungen gerechnet werden.
Wichtige Bahnverbindungen bestehen zwischen Cusco und Aguas Calientes und zwischen Cusco und Puno am Titicaca-See. Eine Fahrt mit dem Ferrocarril Central Andino auf der höchsten Bahnstrecke der Welt ist für jeden Eisenbahnfan ein Erlebnis. Der Zug verkehrt wöchentlich zwischen Lima, La Oroya und Huancayo und erreicht eine Höhe von über 4800 m.

Sehenswürdigkeiten

Machu Picchu – ein Höhepunkt auf Peru Reisen

Auf einem grünen Hügel in 2360 m Höhe über dem Urabambatal in den Anden, zwischen den Gipfeln der Berge Huayna Picchu und Machu Picchu liegt die „verlorene Stadt der Inkas“, eine terrassenförmig angelegte Ruinenstadt und eine der bedeutendsten Kultstätten der Inkakultur in Peru. Man geht davon aus, dass die Stadt 1450 v. Chr. vom Inkaherrscher Pachacútec Yupanqui erbaut wurde und dass bis zu 1200 Menschen hier gelebt haben könnten. Eine andere Theorie besagt, dass es sich lediglich um einen Rückzugsort der Herrscher der Inka handelte.
Erst im Jahr 1911 wurde die faszinierende Stätte entdeckt und 1983 von der UNESCO zum Weltkultur- und Weltnaturerbe ernannt. Sie besteht aus den Überresten von mehr als 200 Steinbauten, die auf Terrassen angelegt und durch zahlreiche Treppen miteinander verbunden sind. Es lassen sich unterschiedlich gut erhaltene Stadtviertel und Plätze erkennen.
Machu Picchu ist heute eine der faszinierendsten touristischen Ziele auf Peru Reisen. Es ist am bequemsten von Aguas Calientes aus zu erreichen: Über 1500 Treppenstufen oder auch mit dem Bus kommen in der Hochsaison bis zu 3000 Besucher täglich zu den Ruinen. Einer der meistbegangenen Inkapfade führt vom Ufer des Rio Urubamba bis nach Machu Picchu.

Zwischen Bolivien und Peru: der Titicacasee

Den größten See Südamerikas teilt sich Peru mit seinem Nachbarland Bolivien. In dem 8288 km² großen, glasklaren Gewässer hätte der Bodensee ca. 15-mal Platz. Der Titicacasee, dessen Name etwa „Pumafelsen“ bedeutet, liegt in 3810 m auf einer Hochebene in den Anden und ist das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt. Er gilt als die Geburtsstätte der Inka-Kultur; der Legende zufolge erblickten die ersten Inkas das Licht der Welt auf der Sonneninsel „Isla del Sol“. Auf dieser und einigen weiteren Inseln, z.B. Taquile oder Amantani, existieren noch heute Ruinen aus der Inka-Zeit und traditionelle Dörfer, die auf Peru Reisen gerne besichtigt werden.
Berühmt ist der Titicacasee auch für seine aus Schilf gebauten, schwimmenden Inseln der Uros-Indianer. Heute bieten sie darauf traditionelles Kunsthandwerk an. Besucher können auch für ein paar Tage gegen Bezahlung mit den Einheimischen zusammenleben und ihre Sitten und Bräuche kennen lernen. Die meisten Inseln sind von Puno am Westufer mit dem Boot zu erreichen; zudem gibt es Bootsverbindungen zwischen Puno auf peruanischer und Copacabana auf bolivianischer Seite.

Cusco - beliebtes Ziel auf Peru Reisen

KircheDie Hauptstadt der gleichnamigen Region im Zentrum des Andenhochlandes ist Ausgangspunkt vieler Touristen, die nach Peru reisen, um die nahe gelegene Inkastadt Machu Picchu, das heilige Tal der Inkas (Sacred Valley) und weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten in der Umgebung zu besichtigen. Übersetzt bedeutet der Name etwa „Nabel der Welt“ - in der Tat gilt die Stadt als historisches Zentrum des Inka-Reichs und gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe.
Der Legende nach wurde Cusco im 13. Jh. vom Inka-Führer Manco Capac, dem Sohn der Sonne, gegründet. Man nimmt aber an, dass der Ort schon lange zuvor von einem Volk der Quechua-Indianer, den Tampus, besiedelt war.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum von Cusco gehören die Bauwerke rund um die Plaza de Armas, darunter die Kathedrale, die erste von den Spaniern erbaute Kirche „Triunfo Chapel“ und die Kirche des Jesuitenortens „La Compañía de Jesús“. Außerdem säumen zahlreiche Cafés, Bars und Geschäfte den Platz.

Kuélap - das Machu Picchu des Nordens

StaetteBeinahe noch ein Geheimtipp für alle, die in den Norden von Peru reisen, ist die ehemalige Festung der Chachapoyas in den Anden. 3000 m hoch auf einem Berggipfel gelegen, besteht Kuélap aus den Ruinen von mehr als 400 Steinbauten, die sich über drei Ebenen verteilen. Wo kein steiler Abhang ist, wird die Anlage von bis zu 21 m hohen Mauern begrenzt. Man nimmt an, dass die Festung im Jahr 1000 v. Chr. von den Chachapoyas, einer mächtigen Hochkultur, von der man bis heute wenig weiß, erbaut wurde. Ebenfalls unbekannt ist der einstige Zweck der Festungsanlage; Forscher halten es für möglich, dass es sich um ein dauerhaft bewohntes Dorf gehandelt haben könnte oder aber um einen Zufluchtsort, der nur im Notfall aufgesucht wurde.
Die von Orchideen und Bromelien überwachsene Anlage ist umgeben von mehreren Wachtürmen; eines der berühmtesten und zugleich mysteriösesten Gebäude ist das „Tintenfass“ (El Tintero), das möglicherweise als Folterkammer oder als Observatorium diente. Von Bagua Grande aus ist Kueláp in ca. 3-4 Stunden mit dem Bus oder Auto zu erreichen.

Mysteriös: die Nazca-Linien in Peru

Die Nazca-Linien auf dem Küstenstreifen bei Nazca und Palpa sind überdimensionale Scharrbilder, eine Reihe geometrischer Linien und Figuren, welche in der Zeit der Nazca-Kultur um 500 bis 800 Jahre n. Chr. in die obere Schicht der Steinwüste geritzt wurden. Auf einer Fläche von rund 500 km2 sind bis zu mehrere hundert Quadratmeter große Menschen- und Tierbilder entstanden, die nach ihrer Entdeckung in den 1920er-Jahren zunächst für Zeichen an Götter oder Außerirdische gehalten wurden. Heute gibt es viele verschiedene Thesen, welche die Bedeutung der Figuren zu erklären versuchen. Eine Theorie besagt, dass es sich um religiöse Wander- oder Zeremonienwege handeln könnte. Von Nazca aus werden 20-minütige Rundflüge über die mystischen Geoglyphen angeboten; wegen mangelnder Sicherheitsrichtlinien rät das Auswärtige Amt jedoch von dieser Art der Besichtigung ab.
 

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Länderinformationen
Peru
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Peru hat kein Verkehrsbüro; die touristischen Abteilungen der Botschaft und der Konsulate verschicken Broschüren und beantworten Fragen. Neben Offenbach gibt es Generalkonsulate in München, T. 089/13 92 88 80, und Hamburg, T. 040/47 67 45. Broschüren in deutscher Sprache auch auf der Website zum Download; Seite gut gemacht mit nützlichen Infos über alle Regionen; Stadtpläne, Landkarten und Planungshilfen; mit Reiseberichten von Touristen.
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