Dänemarks größtes Landraubtier räkelt sich derzeit auf den Sandbänken im südwestdänischen Wattenmeer. Auf einer Bootsfahrt oder einer geführten Wattwanderung können Touristen die Kegelrobben in freier Natur beobachten. Etwa 3.000 Seehunde tummeln sich zwischen der Insel Rømø und der Ho Bucht im Norden.
Wattwanderungen mit einem Naturguide zu den Robbenbänken bietet zum der Tourismusverband Fanø an. Die zweistündige Tour zum Galgerev, einer Sandbank im Süden der Insel kostet 13,50 Euro. Das gilt auch für die Wanderung des Wattenmeerzentrums Vester Vedsted zu einer Seehundbank bei Mandø.
Wer sich den Robben lieber von der Wasserseite nähert, bucht eine Robbensafari. So geht es von Havneby auf Rømø über List auf Sylt auf eine etwa 4-stündige Bootstour. Bis 27. August fährt zudem die Fähre „Sønderho“ montags bis freitags von Esbjerg in die Ho Bucht. Tickets für die 2,5 stündige Tour gibt es an Bord.
Wissenswertes zu den Robben erfahren Besucher zudem im Fischerei- und Seefahrtsmuseum in Esbjerg. Hier tummeln sich Kegelrobben und Seehunde in einem Becken. Bei den öffentlichen Fütterungen gibt es auch auf Deutsch Erklärungen zum dänischen Robbenbestand.
Gloobi, Foto Südwestdänemark
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