Schon beim Landeanflug auf die mexikanische Metropole ist man von Ehrfurcht erfüllt: Wie ein nicht enden wollendes Häusermeer liegt die Stadt einem zu Füßen. Mehr als 20 Millionen Einwohner leben in der „Zona Metropolitana del Valle de México“, wie die Metropolregion offiziell genannt wird. Mit einer Fläche von 1500 km2 ist die mexikanische Hauptstadt eine der größten der Welt. Dass man Mexiko Stadt nicht an einem Tag erkunden kann, liegt auf der Hand. Unbedingt ansehen sollte man sich die das historische Zentrum (Centro Histórico). Hier schlägt das Herz Mexikos. Am Zócalo bzw. der Plaza de la Constitución befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Metropolitana, der Nationalpalast, das Rathaus, der Templo Mayor, die Sagrario Metropolitano und der Justizpalast.
Entlang der Prachtstraße Paseo de la Reforma, die sich durch die ganze Innenstadt zieht, reiht sich ein Mexiko Stadt Hotel an das nächste, Banken und Firmen haben hier ihren Sitz. Der Chapultepec-Park ist bekannt für seine vielen interessanten Museen wie z.B. das Anthropologische Museum, in dem man sich über die Geschichte der Ureinwohner Mexikos informieren kann. Sehr sehenswert sind auch die Basílica de Guadalupe und der Platz der drei Kulturen etwas nördlich der Altstadt in Tlatelolco. Wer sich in einem Mexiko Stadt Hotel der Luxusklasse niederlassen oder in teuren Boutiquen shoppen möchte, dürfte im noblen Polanco-Viertel auf seine Kosten kommen. Die Zona Rosa mit ihrem bunten Nachtleben und den vielfältigen Shoppingmöglichkeiten ist vor allem bei jungen Menschen sehr beliebt.
Das Jahr lässt sich in Mexiko aus klimatischer Sicht hauptsächlich in zwei Jahreszeiten untergliedern: die Trocken- und die Regenzeit. Erstere beginnt etwa im November und dauert bis April, letztere geht von Mai bis Oktober. Da Mexiko mit 2.400 m Höhe in den Höhenlagen bzw. der sog. „tierra fría“ (kalte Zone) liegt, kann es nachts sehr kalt werden. Tagsüber sind Temperaturen von über 25 °C keine Seltenheit. In der Trockenzeit zwischen November und April werden die niedrigsten Temperaturen verzeichnet, allerdings ist dann die Zahl der Sonnenstunden am höchsten. Am wärmsten ist es in der Regenzeit, wenn die Durchschnittstemperaturen knapp unter 20 °C liegen. Man sollte sich darauf einstellen, dass stets eine dicke Smogschicht die Stadt bedeckt.
Die mexikanische Küche ist äußerst abwechslungsreich und fantasievoll. Im Norden schätzt man die Tex-Mex-Küche. Die Speisen des Hochlandes sind eher deftig. An der Küste liegt der Schwerpunkt naturgemäß auf Fisch und Meeresfrüchten. In Yucatán sind viele Gerichte karibisch inspiriert. Ein typisches Frühstück besteht aus Rühreiern, die mit Zwiebeln, Chilis und Tomatenstückchen gebraten werden. Eine Spezialität sind Tortillas, die aus Mais- oder Weizenmehl gebacken und in mannigfaltiger Art eingesetzt werden. Gefüllt mit Fleisch, Fisch oder Gemüse und zusammengerollt heißen sie Tacos. Fritiert und belegt werden sie zu Tostadas. Enchiladas wiederum sind gefüllte Tortillas, die mit Chilisauce übergossen sind. Zu den Gerichten werden gerne Salsas gereicht, kalte, pikante Soßen aus fein gehackten Zwiebeln, Tomatenstückchen und Chili. Ebenfalls beliebt ist Guacamole, ein Püree aus Avocados, Tomaten, Zwiebeln und Chili. Köstlich ist auch Frijoles, braunes Bohnenmus. Süßes wird gerne mit Pikantem kombiniert, eine gewisse Schärfe darf natürlich nicht fehlen. So wird z.B. die als „mole poblano“ bekannte Chili-Schokoladensoße gerne zu herzhaftem Geflügel gegessen und selbst Speiseeis wird mit Chilisoßen in allen Variationen beträufelt. Lassen Sie sich überraschen von der Speisekarte in Ihrem Mexiko Stadt Hotel.
Majestätisch steht sie da an der Nordseite der Plaza de la Constitución („Zócalo“), die auch von Ihrem Mexiko Stadt Hotel gut zu erreichen sein dürfte: die älteste Kathedrale Lateinamerikas, die als Sitz der römisch-katholischen Erzdiözese dient.
Mit der Errichtung des mächtigen Sakralbaus wurde schon im Jahre 1563 begonnen, fertig gestellt wurde er jedoch erst mehr als 250 Jahre später, im Jahr 1813. Entsprechend viele unterschiedliche Architekturstile spiegeln sich in Außenfassade und Innenräumen wider. Barocke Gemälde und gotische Gewölbe gehen Hand in Hand mit Elementen der spanischen Renaissance und des französischen Neo-Klassizismus. Der spanische Architekt Claudio de Arciniega ließ sich dabei von den gotischen Kathedralen in Spanien inspirieren.
In den fünf Kirchenschiffen stehen kunstvoll verzierte, z.T. vergoldete Altäre; wahre Prachtstücke sind z.B. der Altar der Könige („Altar de los Reyes“) oder der Gnadenaltar („Altar del Perdón“). Die Kathedrale besitzt 16 Kapellen, von denen jede einzelne einem Heiligen gewidmet ist und von denen 15 für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Ganze 235 m lang ist die Fassade des dreistöckigen Palastes an der Plaza de la Constitución, der heute Sitz der mexikanischen Exekutive ist. Ursprünglich 1523 erbaut, wurde das Gebäude im Laufe der Zeit mehrmals umstrukturiert und 1693 beinahe völlig zerstört. Ein Jahr später war er wieder errichtet und erhielt sein heutiges Erscheinungsbild, später wurden nur noch kleinere Änderungen vorgenommen. In einer Nische über dem mittleren Portal hängt unter dem Staatswappen von Mexiko die Freiheitsglocke, mit der am 16. September 1810 der Beginn der Unabhängigkeitsbewegung eingeläutet wurde. Heute ertönt die Glocke jedes Jahr am 15. September eine Stunde vor Mitternacht (Grito de Dolores). Bemerkenswert sind die Wandmalereien des mexikanischen Künstlers Diego Rivera, die er in der ersten Hälfte des 20. Jhs. anfertigte und welche die bewegte Geschichte des Landes illustrieren. Außerdem kann im Palast eine Präsidentengalerie bewundert werden; dem ehemaligen Präsidenten Benito Juarez ist sogar ein eigenes Museum gewidmet. Eine geeignete Unterkunft, z.B. ein Mexiko Stadt Hotel, muss man in der Umgebung des zentral gelegenen Nationalpalasts nicht lange suchen.
Als Bauarbeiter im Jahr 1978 einen 3 m großen Monolithen mit der Abbildung der Mondgöttin Coyolxauhqui am Zócalo entdeckten, gab dies den Anstoß für umfangreiche Ausgrabungen, die Teile des jahrhundertelang verschollenen Tempels der Azteken inmitten von Mexiko Stadt enthüllten. Es handelt sich dabei um die größte und wichtigste Tempelpyramide der Azteken, die im 14. Jh. in deren Hauptstadt Tenochtitlán - so der damalige Name von Mexiko Stadt - u.a. zu Ehren des Kriegs- und des Wassergottes erbaut wurde. Man geht davon aus, dass der Tempel ursprünglich ungefähr 60 m hoch gewesen sein muss; im Zuge der Ausgrabungen wurde ein vierstöckiger Unterbau freigelegt. Der Tempel war Teil eines Gebäudekomplexes mit mehreren kleinen Bauten und Plattformen, die mit dem Haupttempel verbunden waren. Bei der Eroberung Tenochtitláns durch die Spanier wurde die Anlage im 16. Jh. beinahe komplett zerstört und die Kolonialherren ließen auf den Trümmern eine neue Stadt errichten. Das angegliederte Museum bringt seinen Besuchern die Geschichte der Azteken näher.
Das 1968 eröffnete Anthropologische Museum im Chapultepec-Park ist eines der großartigsten seiner Art. Am Eingang empfängt den Besucher eine große Statue des Wassergottes Tláloc; die umfangreichen Ausstellungen umfassen kostbare archäologische Funde aus der präkolumbianischen Zeit. Ein absolutes Highlight und wichtigstes Ausstellungsstück ist der Sonnenstein (Piedra del Sol) der Azteken im Mexica-Saal. Die monolithische Skulptur stammt aus dem Templo Mayor von Tenochtitlán, dem heutigen Mexiko Stadt, und hat einen Durchmesser von ca. 3,6 m. Über die Bedeutung des Steines streiten sich die gelehrten, es könnte sich aber um einen Cuauhxicalli, also eine Art Opferaltar gehandelt haben. Das Erdgeschoss und Teile des Außenbereichs sind den indianischen Kulturen von Mexiko gewidmet, im Obergeschoss befinden sich die verschiedenen völkerkundlichen Ausstellungen, die sich z.B. mit den Kulturen der Tolteken, der Maya und der Azteken befassen.
Am südwestlichen Ende des Paseo de la Reforma liegt auf dem „Heuschreckenhügel“ diese mächtige Festung aus der Kolonialzeit. Im Jahre 1783 vom Vizekönig Bernardo de Gálvez y Madrid als seine Sommerresidenz erbaut, diente es im Laufe der Jahre u.a. als Schießpulverlager, als Militärakademie und ab 1865 als Residenz von Kaiser Maximilian. Heute sind die Wohn- und Repräsentationsräume Teil des Museo Nacional de Historia, des Historischen Museums, welches vom ehemaligen mexikanischen Präsidenten Lázaro Cárdenas gegründet wurde und das in 20 Sälen die Geschichte Mexikos von der spanischen Eroberung bis zur Revolution nachzeichnet. Bei gutem Wetter bietet sich ein wunderschöner Ausblick von der Sommerterrasse über die Stadt.
In der näheren Umgebung der Burg haben sich im Chapultepec-Park weitere Museen angesiedelt; außerdem gibt es hier einen Zoo, mehrere kleine Seen und einen Freizeitpark. Von einem Mexiko Stadt Hotel in der näheren Umgebung, z.B. am Paseo de la Reforma, lohnt sich ein Spaziergang durch die reizvolle Park- und Waldlandschaft.
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