Wer in Los Angeles nach Hotels sucht, der wird garantiert fündig. Die „Stadt der Engel“ ist ein Paradies für Touristen und hat auf einer Fläche von insgesamt 1200 km² Unterkünfte in jeglichen Preisklassen zu bieten. Prächtige Straßenzüge wie der Sunset Boulevard verströmen ein einzigartiges Flair. Die prunkvollen Villen in Beverly Hills oder die Fantasiewelt von Walt Disney beeindrucken mit ihrer Pracht. Auch wenn die Filmindustrie damit begonnen hat, sich aus Los Angeles zurückzuziehen und langsam in die Vororte der Weltmetropole abwandert, so hat L.A. nichts von seiner einstigen Anziehungskraft eingebüßt.
Viertel wie Hollywood, Santa Monica oder Malibu stehen für Prunk, Reichtum und ein sorgloses Leben. Doch Los Angeles hat mehr als das zu bieten. Die kulturelle Hauptstadt Kaliforniens verfügt über hochkarätige Kunstmuseen wie das Getty Center, das Hammer Museum und das Los Angeles County Museum of Art sowie über großartige moderne Architektur wie die Walt Disney Concert Hall von Frank Gehry, eine der bedeutendsten Konzerthallen der Welt. Eine Reise nach Los Angeles ist in jedem Fall ein unvergessliches Erlebnis!
Die beste Zeit für eine Reise nach Los Angeles ist von Juni bis September. Während die Jahrestemperatur bei durchschnittlich 18 °C liegt, ist es während der Sommermonate etwas wärmer. Im Juli und August, den heißesten Monaten des Jahres, klettert das Thermometer auf etwa 23 °C. Im Winter wird es auch in Los Angeles merklich kühler. Der Januar ist hier der kälteste Monat mit einer Durchschnittstemperatur von 13 °C. In der Zeit von November bis April müssen Touristen mit den meisten Niederschlägen rechnen. Zwischen Mai und Oktober bleibt es hingegen meist relativ trocken. Los Angeles wird mitunter auch von Hitzewellen heimgesucht, bei denen die Temperaturen auf bis zu 40 °C ansteigen können.
Fast 1000 km Autobahn machen den Großraum von L.A. zu einem besonderen Erlebnis für Autofahrer. 24 Stunden pro Tag rollen die Räder und man hat als Tourist kaum eine andere Wahl, als sich in das immerwährende Spektakel einzureihen.
Wer trotz des gut ausgebauten Autobahnnetzes auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen möchte, hat in Los Angeles die Qual der Wahl. Das Nahverkehrssystem der Stadt ist sehr gut ausgebaut. Durch die fünf Metrolinien sowie die Downtown Shuttle Busse, kann man das Auto in Downtown getrost stehenlassen.
Den tollsten Ausblick über L.A. Hat man vom Griffith Park aus. Dort gibt es eine Aussichtsterrasse, die bei klarem Wetter den Blick über die ganze Stadt bis hin zum legendären Hollywood-Schriftzug freigibt.
Es ist das Ziel eines jeden Stars, sich hier verewigen zu dürfen. Wer seinen Namen in einem der Messing umrahmten Marmorsterne auf den Terrazzoplatten des legendären Walk of Fame wiederfindet, der hat es zweifellos geschafft. Mehr als 2200 Künstler haben seit 1960 einen Stern auf dem 2,5 km langen Teilstück des Hollywood Boulevard erhalten. Eine Statue von Marilyn Monroe an der La Brea Avenue kennzeichnet den Anfang des Walk of Fame, der bis hin zur Vine Street reicht. Am Hollywood Boulevard befinden sich noch andere sehenswerte Attraktionen wie die historischen Kinos El Capitan, Pantages oder Egyptian Theatre, die ebenso einen Besuch wert sind wie das Shoppingparadies Hollywood & Highland. Das dortige Kodak Theatre hat die Nachfolge des Hollywood Roosevelt Hotels angetreten und öffnet seine Türen seit 2002 für die Verleihung der Oskars. Interessante Details zur Entstehung der Filmindustrie zeigt das Hollywood Entertainment Museum auf dessen Vorplatz man die Hand- und Fußabdrücke vieler Stars sehen kann.
Los Angeles hat Hotels in Hülle und Fülle zu bieten, doch keines versprüht das Flair vergangener Zeiten auf so einzigartige Weise wie das Beverly Hills Hotel (http://www.beverlyhillshotel.com). Mit seiner pink gestrichenen Fassade konnte das Haus schon weltbekannte Künstler wie Frank Sinatra, Dean Martin,Charly Chaplin und Marilyn Monroe begeistern. Wer witzige Accessoires und Kitsch der 1970er-Jahre mag, wird im Hotel eigenen Souvenirshop garantiert fündig. Beverly Hills ist berühmt für die prachtvollen Villen mit parkartigen Gärten, die ihren Besitzern eine Oase der Entspannung bieten. Während der Großraum L.A. kaum zur Ruhe kommt, hat Beverly Hills einen ganz eigenen Rhythmus. Die Stadt in der Stadt hat sich diesen Status hart erarbeitet. In den sündhaft teuren Designerläden und Boutiquen auf dem legendären Rodeo Drive spielt Geld keine Rolle.
Wer die gigantischen Dinosaurier aus „Jurassic Park“ einmal hautnah erleben möchte, der ist in den Universal Studios in Hollywood genau richtig. Geführte Tramtouren über das Gelände der weltbekannten Studios erlauben einen einen kleinen Einblick in die fantastische Welt der Filmemacher. Neben verschiedenen Fassaden, Aufnahmeräumen und Originalfilmkulissen, werden auch Spezialeffekte aus Filmen wie „Die Mumie“ oder „King Kong“ vorgeführt. Außerdem gibt es Shows mit halsbrecherischen Stunts zu sehen. Mehr als 8000 Filme wurden in den Universal Studios in Hollywood bisher gedreht. Bereits 1915 hat haben Carl und Carol Laemmle die Studios gegründet, die heute zu den ältesten und größten Film- und TV-Studios zählen. 1964 wurden sie offiziell als Universal Studios eröffnet und beherbergen heute ein komplettes Filmdorf namens Universal City. Das Dorf besteht unter anderem aus einem Vergnügungspark und einer Unterhaltungsmeile.
Mit seiner Pagoden ähnlichen Fassade, die von zwei aus Stein gemeißelten Himmelshunden bewacht wird, ist das Mann's Chinese Theatre in Los Angeles schon rein äußerlich eine Attraktion. Für den Bau wurden zahlreiche chinesische Originalteile verwendet. Berühmte Hollywoodstars wie Charles Chaplin, Joan Crawford, Clark Gable und Fred Astaire haben sich hier ein Denkmal gesetzt. Im Eingangsbereich des Theaters erwarten die Besucher die in Zement gegossenen Hand-und Fußabdrücke der Künstler. Erbaut wurde das Mann's Chinese Theater von dem Unternehmer Sid Graumann, der ebenfalls stolzer Besitzer des Million Dollar Theater und des Egyptian Theatre ist.
In Los Angeles sind Hotels aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Das Bradbury Building mit seiner Fassade im Stil der italienischen Renaissance ist dabei leicht zu übersehen. Von außen wirkt das Gebäude äußerst unscheinbar und lässt keineswegs die einzigartige Gestaltung im Inneren erahnen. Bereits 1893 wurde das Haus im Auftrag des Millionärs Lewis Bradbury erbaut. Die Inspiration für die Gestaltung des Bauwerks entnahm der Architekt George Wyman einem Science-Fiction-Roman von Edward Bellamy. Ein fünfstöckiger Lichthof mit Marmortreppen, mexikanischen Fliesen sowie schmiedeeisernen Geländern und einer Glaskuppel machen den Besuch des Bradbury Building zu einem unvergesslichen Erlebnis. Auch viele Hollywoodregisseure wissen den Charme des Gebäudes zu schätzen und nutzten es als Drehort für Fernsehserien, Musikvideos oder bekannte Filme wie „Blade Runner“, „Chinatown“ und „Lethal Weapon 4“. Heute beherbergt das Bradbury Building unter anderem die Büros der Polizei.
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