Die Regierung des indischen Bundesstaates Kaschmir hat mehr als 100 Himalaya-Gipfel für ausländischen Touristen freigegeben. Die meisten davon können erstmals von Besuchern bestiegen werden. Die Berge sind zwischen 3.000 und 8.000 Meter hoch.
Kaschmir ist seit den 80er Jahren für Touristen tabu. Indien und Pakistan streiten um die Vorherrschaft, was bisher mehr als 30.000 Tote gekostet hat. Die vor sechs Jahren begonnenen Friedensverhandlungen haben die Situation deutlich entspannt. Das Auswärtige Amt rät allerdings immer noch von Reisen nach Kaschmir ab.
Vor dem Konflikt war Kaschmir ein begehrtes Reiseziel auf dem Dach der Welt. Hunderttausende aus aller Welt unternahmen Rundreisen, bestiegen Gletscher und Gipfel oder ließen sich auf einem Hausboot auf dem Dal-See bei Srinagar treiben. Diese Zeit soll wieder aufleben, so die Tourismusverantwortlichen, die 2010 zum Visit-Kaschmir-Jahr ausgerufen haben.
Gloobi, Foto Stockxchng/Access Yog
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