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Indien - Zwischen Tradition und Moderne

Alles ist möglich – Klima in Indien
Reisen in Indien
Das Wahrzeichen von Indien – das Taj Mahal
Strahlendes Heiligtum – der Goldene Tempel in Amritsar
Pulsierende Metropole in Indien – die Stadt Kochi
Palast im Norden von Indien – das Rote Fort in Agra
Jaisalmer in Indien – eine Stadt in der Wüste

IndienNoch unterschiedlicher und vielfältiger kann ein Land wohl kaum sein. In Indien finden sich Hightech-Städte wie Bangalore und Hyderabad ebenso wie winzige Dörfer auf dem Land, in denen die Zeit stehengeblieben scheint und die sich ganz der altindischen Tradition verschrieben haben. Die Kultur Indiens zieht Last-Minute Urlauber völlig in ihren Bann. Sie gilt als eine der ältesten Kulturen weltweit. IT-Spezialisten und internationale Geschäftsleute tummeln sich in den modernen Großstädten, doch selbst dort ist der Alltag noch von der landestypischen Tradition geprägt.

 

Die religiösen Sitten und Gebräuche des Hinduismus haben nach wie vor einen hohen Stellenwert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Hinduismus und das Kastenwesen auch heute noch allgegenwärtig sind. Indiens Kultur ist ebenfalls weltweit gefragt. Indische Musik, landestypische Filme, Ayurveda, oder einheimische Autoren sind in der westlichen Welt sehr beliebt geworden. In diesem Land gibt es ständig etwas neues zu entdecken. Das macht die Faszination Indiens aus und seinen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Alles ist möglich – Klima in Indien

Genauso vielfältig wie die Kultur sind auch die klimatischen Verhältnisse in Indien. Als siebtgrößtes Land der Erde finden sich hier Klimazonen vom maritim-tropischen Süden bis hin zum kontinental-subtropischen Norden. Sogar arktische Temperaturen erwarten Touristen etwa in den nördlichen Hochgebirgen. Indien sollte im allgemeinen eher im Winter von Oktober bis März bereist werden, da die Temperaturen sich zu dieser Jahreszeit auf einem für Europäer erträglichen Niveau befinden. Außerdem ist der Himmel meist wolkenlos und sonnig. Von Last-Minute Reisen während der Regenzeit ist eher abzuraten, da der Monsun ausgeprägte Schauer bringt und es oftmals zu schweren Überschwemmungen kommt. Der Große Monsun setzt Ende Mai im Süden ein und bewegt sich von dort aus weiter nach Norden.

Reisen in Indien

ElefantWer innerhalb Indiens reisen möchte, dem stehen die staatliche Fluglinie Indian Airlines und deren Tochter Alliance Air zur Verfügung. Außerdem gibt es kleinere private Fluglinien. Auf Last-Minute Buchungen sollte man allerdings verzichten, da die Flüge häufig ausgebucht und überbucht sind. Für Touristen werden außerdem Luxuszüge wie der Royal Orient Express (von Delhi nach Rajasthan und Gujarat), der Palace on Wheels (Rundreise ab/bis Delhi) und der Deccan Odyssey (Rundreise ab/bis Bombay) angeboten. Die indischen Großstädte sind durch Schnellzüge miteinander verbunden, die eine günstige Alternative darstellen. Indien hautnah erleben kann man bei einer Fahrt übers Land in einem gemieteten Wagen. Ohne Chauffeur sollte man sich allerdings nicht auf die Reise begeben.

Sehenswürdigkeiten

Das Wahrzeichen von Indien – das Taj Mahal

Es ist das unumstrittene Wahrzeichen von Indien und gehört zu den sieben Weltwundern: Das Taj Mahal in Agra. Das beeindruckende Bauwerk wurde 1653 fertig gestellt und ist ein Liebesbeweis des Prinzen Shah Jahan an seine Frau Mumtaz Mahal, die bei der Geburt des 14. gemeinsamen Kindes starb. Beide sind heute nebeneinander im Mausoleum des Taj Mahal begraben. Der Gebäudekomplex besteht aus weißem Marmor, in den kostbare Edelsteine eingearbeitet wurden. Das monumentale 76 m hohe Haupttor zieren arabische Kalligrafien und Blumenornamente. Im Westen befindet sich eine Moschee aus rotem Sandstein. Umgeben wird das Taj Mahal von herrlichen persischen Gärten mit einem Meer aus Blumen und Obstbäumen.
Im Februar strömen Besucher aus ganz Indien zum Taj Mahotsav nach Agra. Das Highlight des Kunstfestivals rund um das Taj Mahal ist eine Parade mit Juwelen geschmückten Elefanten, Kamelen und Artisten. Außerdem gibt es traditionelle Köstlichkeiten und volkstümliche Musik.

Strahlendes Heiligtum – der Goldene Tempel in Amritsar

TempelIm Glanz der Sonne erstrahlt das bedeutendste Heiligtum der Sikhs in Indien: der Goldene Tempel in Amritsar. Die Fassade des Gotteshauses ist vollständig mit Blattgold bedeckt. Der Tempelkomplex befindet sich auf einer Insel in einem fast quadratischen See. An den Badetreppen des Ostufers waschen sich die Gläubigen, bevor sie das Innere des heiligen Gebäudes betreten. Sie erhoffen sich dadurch eine Verbesserung des eigenen Karmas. Das Gotteshaus selbst wird nur mit Milch gereinigt. Last-Minute-Urlauber sollten beachten, dass auch für Touristen in Indien besondere Regeln gelten: Wer den Tempel besichtigen möchte, muss am Eingang seine Schuhe ablegen, die Füße waschen und eine Kopfbedeckung tragen.
Im ersten Stock des Goldenen Tempels ist ein Museum untergebracht. Dieses zeigt die leidvolle Geschichte der Sikhs in Indien. Historische Gemälde der wichtigsten Märtyrer und einige Waffen finden sich unter den Ausstellungsstücken.

Pulsierende Metropole in Indien – die Stadt Kochi

Die beeindruckende Geschichte von Indien wird in der Stadt Kochi im Süden des Landes besonders deutlich. Das Stadtbild ist geprägt von vielen historischen Sehenswürdigkeiten. Die St. Francis Church gilt als erste Kirche in ganz Indien, die von den Europäern erbaut wurde. Inmitten der verwinkelten Gassen des jüdischen Viertels erhebt sich die Synagoge, die mit handbemalten chinesischen Kacheln geschmückt ist. Der Mattancherry Palace war ursprünglich ein Geschenk der Portugiesen an Indien und wurde im 16. Jh. in Kochi errichtet. Sehenswert sind die hinduistischen Wandgemälde im Inneren des Palastes. 
Die malerischen Strände von Kochi sind ein Paradies für alle, die Indien last minute bereisen. Hier kann man den stressigen Alltag vergessen und zur Ruhe kommen. Geschäftiges Treiben herrscht hingegen am Hafen von Kochi, wenn die vielen Frachtschiffe mit Tee, Teakholz, Kaffee, Kautschuk und Gewürzen wie Kardamon oder Pfeffer beladen werden. Diese werden von Indien aus in die ganze Welt exportiert.

Palast im Norden von Indien – das Rote Fort in Agra

PalastDer rote Sandsteinbau der Palast- und Festungsanlage in Agra erhebt sich monumental am Ufer des Flusses Yamuna. Das Rote Fort im Norden von Indien ist nur etwa 2 km vom legendären Taj Mahal entfernt und wurde Ende des 16. Jhs. vom Großmogul Akbar erbaut.
In früheren Zeiten diente der Palast als Residenz der Moguln in Indien. Heute werden Teile des Roten Forts vom Militär genutzt. Der Rest ist für Besucher zugänglich. Ein rund 20 m hoher Schutzwall umgibt die gesamte Anlage. Im Inneren des Palastkomplexes befindet sich die Perlmoschee, die seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Sie ist die größte aus Marmor errichtete Moschee der Welt. Außerdem können Besucher durch die wunderbar angelegten Gärten spazieren, oder die vielen Palastgebäude bestaunen. Diese begeistern durch ihren außergewöhnlichen Detailreichtum. Für eine Besichtigungstour sollte man genügend Zeit einplanen, daher sind Last-Minute-Ausflüge in das Rote Fort nicht zu empfehlen.

Jaisalmer in Indien – eine Stadt in der Wüste

Inmitten der Wüste Thar im Nordwesten von Indien gelegen, ist die Stadt Jaisalmer ein beliebtes Reiseziel. Neben architektonischen Zeugnissen vergangener Zeiten hat die Wüstenstadt auch idyllische Plätze rund um den nahegelegenen Gadsisar Lake zu bieten. Der Wasserspeicher wurde um 1400 vom damaligen Maharadscha errichtet. Im Winter kann man in der Nähe des Gadsisar Lake mit etwas Glück sogar Vögel beobachten.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Jaisalmer gehört die Festungsanlage Sonar Quila. Die Silhouette des Forts hebt sich kaum von der sandigen Wüstenlandschaft ab. Die Architektur von Son Quila vereint die Traditionen der islamischen Welt mit denen Indiens. Die Anlage besteht aus insgesamt 99 Bastionen. Zwischen den engen Gässchen der Stadt finden sich auch alte Tempelanlagen und einige prachtvolle Paläste. Hoch über Jaisalmer thront der fünfstöckige Tazia Tower mit seinen reich verzierten Balkonen.

 

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