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Great Barrier Reef: Ölpest lokal begrenzt

Artikel vom 05.04.2010 - 17:16

Australien ÖlpestAm Great Barrier Reef droht eine Ölpest: Ein chinesischer Frachter ist 70 Kilometer östlich der Urlaubsinsel Great Keppel Island auf ein Korallenriff gelaufen und steckt nun fest. Zwar hat das Schiff Kohle geladen, doch aus einem Leck läuft Treibstoff ins Meer.

Insgesamt drohen 950 Tonnen Schweröl das Riff zu verseuchen. Nach Angaben der Behörden im Bundesstaat Queensland hat sich bereits ein drei Kilometer langer Ölfilm gebildet. Zwei Tonnen Schweröl seien bisher ins Meer gelaufen.

Der Frachter ist mitten in dem geschützten Marine Park auf Grund gelaufen, weit ab von der vorgeschriebenen Route. Das Unglücksschiff kam aus Gladstone an der Küste von Queensland, das etwa auf halbem Weg zwischen Brisbane und Cairns liegt. Dort werden die Bodenschätze aus dem Landesinnern verladen und in alle Welt verschifft. Von hier starten auch Fähren nach Great Keppel und Heron Island.

 

Die Auswirkungen des Unglücks auf das fragile ökologische Gleichgewicht des Riffs und die beliebten Urlaubsinseln sind noch nicht absehbar. Die Ölpest dürfte allerdings lokal sehr begrenzt bleiben.

Gloobi, Foto Marine Safety Queensland

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