Schlimme Eskalation in Bangkok: Die Proteste gegen die Regierung haben am Wochenende erstmals Menschenleben gekostet. Bei Auseinandersetzungen gab es bisher 21 Tote und mehr als 800 Verletzte. Ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Beide Seiten beharren auf ihren Standpunkten. Damit wird es auch für ausländische Besucher langsam brenzlig in der thailändischen Hauptstadt.
Einige Länder haben bereits Reisewarnungen für ihre Bürger ausgegeben. Das Auswärtige Amt gehört nicht dazu. Es empfiehlt dringend, die von Rothemden besetzten Plätze sowie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden. Gemeint sind vor allem zwei zentrale Versammlungsorte der Rothemden rund um Phan Fa Brücke sowie an der Straßenkreuzung Ratchadamri / Ploenchit Road. Dort behindern die Demonstrationen den Zugang zu Hotels und Einkaufszentren in der Nähe.
Reisen nach Thailand seien jedoch grundsätzlich weiter möglich, so das Auswärtige Amt. Die Proteste konzentrierten sich auf die Hauptstadt Bangkok. Nur im Norden Thailands, in Chiang Mai und Udon Thani, kam es bisher zu vereinzelten Demonstrationen, die friedlich verliefen. Phuket und die Tourismusregionen im Süden Thailands sind von den Demonstrationen nicht betroffen.
Gloobi, Foto Fremdenverkehrsamt Thailand
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