Die Bilder aus Griechenland machen derzeit keine Lust auf Urlaub. Bei Ausschreitungen während des angekündigten Generalstreiks sind drei Menschen ums Leben gekommen, als Randalierer Molotowcocktails in eine Bank warfen. Die Situation in der Hauptstadt scheint gegenwärtig außer Kontrolle zu sein. Informationen fließen nur spärlich, weil die Medien streiken.
Allerdings sind deutlich weniger Menschen gegen die Sparpläne auf die Straße gegangen als die Gewerkschaften angekündigt hatten. Die Rede war von bis zu drei Millionen. Nach Augenzeugenberichten demonstrierten in Athen rund 100.000 Menschen, in der Industriestadt Thesaloniki etwa 20.000.
Für Reiseveranstalter und Urlauber ist die Entwicklung verheerend. Griechenland ist eines der wichtigsten Reiseziele der Deutschen. Wenn die Sommer-Buchungen nun ausbleiben, wäre dies nach dem Flugverbot durch die Aschewolke und den Unruhen in Thailand schon der dritte Schlag für die Reise-Macher in diesem Jahr.
Dagegen sind die direkten Auswirkungen des Streiks heute auf den Reiseverkehr eher Peanuts. So hat etwa TUI lediglich die Flugzeiten für Griechenland-Flüge verändert und die rund 2.500 betroffenen Urlauber rechtzeitig informiert.
Gloobi, Foto Pixelio/Walker
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