Chile ist das perfekte Ziel für Naturliebhaber aus aller Welt. Der schmale Streifen zwischen dem Pazifischen Ozean und den Anden hat rund 80 Naturschutzgebiete mit einer atemberaubenden Tier- und Pflanzenwelt zu bieten. Der Nationalpark Isla Magdalena ist berühmt für seine Pinguinkolonie. Bei einem Bootsausflug von Punta Arenas aus kann man die Tiere hautnah erleben. Auf den türkisblauen Seen im Reservat Torres del Paine im Süden von Chile werden Segel- und Kajaktouren, sowie mehrtägige Ausritte mit Pferden durch das 181.00 ha große Gebiet angeboten. Die Übernachtung in einem landestypischen Chile Hotel innerhalb des Parks ist ein herrliches Erlebnis.
Sehenswert sind auch die traditionellen Weintäler im Süden von Chile. Die besten Rotweine des Landes kommen aus dem Valle de Colchagua rund um die Stadt Santa Cruz.
Die Osterinsel beeindruckt durch ihre steinernen Kulturdenkmäler. Die so genannten Moai, gigantische Figuren aus Vulkangestein, sind bis zu 12 m hoch und können auf der Insel, die mehr als 3500 km vom Festland entfernt liegt, besichtigt werden.
Chile besitzt ein relativ gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. In einigen größeren Städten wie beispielsweise in der Hauptstadt Santiago de Chile kann man die Metro nutzen. Die kleineren Ortschaften erreicht man mit Bussen. Diese sind komfortabel und günstig. Die Straßen in Chile sind in gutem Zustand und können problemlos befahren werden. Für eine Busfahrt sollte man allerdings genügend Zeit einplanen. Wer schneller an sein Ziel kommen möchte, reist per Flugzeug. Die Linien LAN und Sky Airline steuern viele Flughäfen innerhalb von Chile an. Direkt vor dem Chile Hotel kann man sich von einem Taxi abholen lassen. Diese sind relativ günstig, aber den Fahrpreis sollte man trotzdem vorher aushandeln.
In Chile herrscht enorme klimatische Vielfalt, da sich das Land in Nord-Süd-Richtung mehr als 5000 km entlang des pazifischen Ozeans erstreckt. Der Norden von Chile ist warm und trocken mit durchschnittlichen Temperaturen von 20 bis 25 °C. Im Februar kommt es allerdings häufig zu starken Regenfällen. Während dieser Zeit sollten Sie Ihr Chile Hotel nicht ohne Jacke und Schirm verlassen. In den Anden schneit es von Juni bis Oktober kräftig bei durchschnittlichen Temperaturen von 8 °C. Den Süden von Chile bereist man am besten von November bis Februar. Die Wassertemperaturen in den Badeorten werden stark vom sogenannten Humboldtstrom beeinflusst. Dieser spült kalte Wassermassen an die Küste des Landes, daher ist es im Meer relativ kühl.
Die Hauptstadt Santiago de Chile ist das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes. Besucher schätzen das moderne Flair und das Panorama der Großstadt vor den schneebedeckten Bergen der Anden. Vom Hügel San Christobal hat man bei schönem Wetter einen tollen Ausblick über Santiago de Chile. Eine ratternde Standseilbahn oder ein Sessellift bringen Besucher auf den 900 m hohen Gipfel. In der Altstadt von Santiago befinden sich der Präsidenten- und Regierungspalast „La Moneda“ (1805) an der Plaza de la Constitución, die Kirche „San Francisco“ (1586), die als ältestes Bauwerk der Stadt gilt, sowie das Museum „Casa Colorada“, das über die Geschichte von Santiago de Chile informiert. Das bunte Treiben der Stadt erlebt man im Künstlerviertel Bellavista. Zahlreiche Cafés, Bars und Geschäfte laden hier zum Bummeln und Verweilen ein. Landestypische Souvenirs werden auf dem Kunsthandwerkermarkt Feria Arte direkt neben der Kirche „Iglesia de los Dominicos“ angeboten.
Der Nationalpark Torres del Paine gehört zu den schönsten Reservaten in ganz Chile. Auf 181.000 ha zeigt sich eine unbeschreibliche Naturschönheit. Die drei säulenartigen Berge, die Torres, und der Fluss Paine geben dem Nationalpark seinen Namen. Vier verschiedenen Vegetationszonen bieten den perfekten Lebensraum für rund 100 verschiedene Tierarten, darunter auch Schwarzhalsschwäne, Kondore oder Pumas. Zahlreiche Flüsse und Seen auf dem Gebiet des Nationalparks in Chile laden zu Segel- oder Kajaktouren, sowie zum Fliegenfischen ein. Meist werden mehrtägige Ausflüge für Touristen angeboten, welche die Übernachtung in einem Chile Hotel inmitten des Torres del Paine beinhalten. Beliebt sind auch Touren mit Pferden. Diese führen oft hoch hinauf zu den Gletschern, in die ursprüngliche Natur der Wälder oder zu einem der vielen Aussichtspunkte im Torres del Paine. Touristen, die sich für Fotografie interessieren, können an speziellen Ausflügen teilnehmen, die zu den schönsten Panoramamotiven im Nationalpark führen.
Die Isla Negra, die schwarze Insel, ist eine Stadt in Zentralchile, die ihren Namen der unverwechselbaren Küste verdankt. Schwarze Felsen, die am Rand der Strände in die Höhe ragen, bestimmen das Panorama. Der bekannte Dichter Pablo Neruda war in Isla Negra in Chile zuhause. Sein Andenken wird noch heute gewahrt. Das Lieblingswohnhaus des Literaten wurde 1960 an der Küste von Isla Negra erbaut und beherbergt heute ein Museum zu Ehren Nerudas. Dort sind neben literarischen Werken auch einige Sammelobjekte des berühmten Chilenen zu sehen, darunter zahlreiche Bücher, Geschirr, Bilder, Seemannsutensilien und sogar ausgestopfte Tiere aus fremden Ländern. Im Jahr 1971 erhielt der Schriftsteller aus Chile den Nobelpreis für Literatur. Das Museum ist dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen müssen vorher angemeldet werden. Tagestouren von Santiago de Chile nach Isla Negra kann man bei vielen Reiseveranstaltern oder direkt im Chile Hotel buchen.
Die verwirrende Architektur und das bunte Durcheinander von Formen und Farben machen den besonderen Charme von Valparaiso aus. Die Hafenstadt in der Nähe von Santiago de Chile ist Anziehungspunkt für Künstler, Schriftsteller und Musiker aus allen Ländern. Ihre Inspiration schöpfen sie aus dem bezaubernden Panorama von viktorianischen Häusern, die dicht gedrängt an den steilen Abhängen stehen. Kaum ein Auto zwängt sich durch die engen Gassen von Valparaiso. Nur das Rattern der historischen Aufzüge begleitet Besucher auf einer Tour durch die Stadt. Eine Fahrt in den roten oder gelben Kabinen erspart den anstrengenden Aufstieg über eine der vielen Treppen, die sich wie eine Art Labyrinth durch Valparaiso ziehen. Das wirtschaftliche Zentrum der Stadt ist der Hafen, an dem die Küstenfischer ihren Fang direkt von den gelben Holzbooten aus verkaufen. Auf den Märkten werden kuriose Souvenirs, antike Möbel aus Chile und regionale Früchte angeboten.
Die Atacamawüste im Norden von Chile gilt als die trockenste Wüste der Erde. In der bizarren Landschaft und unter harten klimatischen Bedingungen leben nur wenige Tiere oder Pflanzen. Der Boden ist reich an Kupfer, dem wichtigsten Exportgut des Landes und daher von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Chile. Das Städtchen San Pedro de Atacama mitten in der Wüste ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge. Das ein oder andere aus Lehmziegeln erbaute Chile Hotel findet sich zwischen den traditionellen Wohnhäusern.
Ein sehenswertes Naturschauspiel sind die sprudelnden Geysire am Tatio-Vulkan. Auf etwa 5000 m Höhe schießen die Dampffontänen mehr als 80 °C heiß aus dem Inneren der Anden. Im Salzsee Salar de Atacama im Süden von San Pedro kann man Flamingos durch das Knöchel tiefe Wasser spazieren sehen. Einen herrlichen Anblick bietet auch das Valle de la Luna, das Tal des Mondes, wenn das Licht der untergehenden Sonne die karge Landschaft in die buntesten Farbtöne taucht.
To view this content, JavaScript must be enabled and you need the latest version of the Adobe Flash Player.
über den folgenden Link können Sie sich eine aktuelle Version des Flash-Players herunterladen:
Aktueller Flash-Player
Ob für sich selbst oder als originelles Geschenk mit persönlicher Widmung, Sie erhalten Ihren Reiseführer in den nächsten Tagen zugestellt.