Die Wasserqualität an europäischen Stränden wird immer besser. Mittlerweile erfüllen 96 Prozent der Meeresstrände die strengen Mindestanforderungen der EU hinsichtlich Hygiene und Sauberkeit. Zu Beginn der Messungen vor 20 Jahren waren es nur 80 Prozent. Nur für zwei Prozent der europäischen Küstengewässer wurde ein generelles Schwimmverbot ausgesprochen, fast alle davon in Italien.
Seen und Flüsse in Europa sind ebenfalls deutlich sauberer geworden. Hier verbesserte sich der Wert von 52 auf 89 Prozent der Badegewässer, die die Grenzwerte erfüllen.
Besonders sauber sind die Stände in Deutschland. Noch nie seit Beginn der Messungen hat ein so hoher Anteil der Strände an Nord- und Ostsee sowie den Binnengewässern die Mindeststandards erfüllt: 99,5 Prozent der Küstenstrände und 98,4 Prozent der Flüsse und Seen sind ausreichend sauber, um dort zu baden. Nur neun deutsche Badestellen fielen durch. Der Bericht der EU-Umweltagentur bewertet die Qualität von mehr als
20.000 Badegewässern in allen 27 Mitgliedstaaten der EU, darunter allein 2.279 in Deutschland. Die Proben wurden auf physikalische, chemische und mikrobiologische Verunreinigungen untersucht, darunter Fäkalbakterien, Mineralölrückstände, Reinigungsmittelschaum und giftige Säuren.
Der komplette Bericht kann auf der Webseite der Europäischen Umweltagentur abgerufen werden. Zudem kann man dort die Qualität einzelner Badegewässer anhand einer interaktiven Karte überprüfen.
Gloobi, Foto TUI
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