Thailand kommt nicht zur Ruhe: Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen dem Premierminister und seinen Gegnern befürchten die Behörden nun eine Eskalation. Die so genannten Rothemden demonstrieren seit Wochen zu Tausenden und fordern den Rücktritt des Regierungschefs. Der Premierminister will hingegen erst zu Ende des Jahres das Parlament auflösen.
In den vergangenen Tagen hat es bereits mehrere kleine Sprengstoffanschläge gegen Regierungseinrichtungen in Bangkok gegeben. Nun rechnen die Behörden mit weiteren Anschlägen militanter Regierungsgegner.
Obwohl die anhaltenden Proteste bisher friedlich verlaufen sind, schrecken sie immer mehr Urlauber ab. Seit die Demonstrationen im März begonnen haben, melden örtliche Reiseunternehmen 20 bis 30 Prozent rückläufige Besucherzahlen. Auch die Vorausbuchungen werden weniger.
Kein Wunder, denn mehr als 30 Länder haben offizielle Sicherheitshinweise für Thailand herausgegeben. Das Auswärtige Amt beurteilt Reisen nach Thailand weiterhin als sicher, allerdings sollten sich Touristen von Menschenansammlungen und den Demonstrationen fernhalten.
Gloobi, Foto Stockxchng/Jean
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