Gestern, am 3. März, wurde das Kreuzfahrtschiff "Louis Majesty" im Mittelmeer von drei acht Meter hohen Wellen erfasst. Die Riesenwellen zerstörten mehrere Fenster, wodurch ein Deutscher und ein Italiener ums Leben kamen, 14 weitere Menschen wurden verletzt.
Zur Zeit des Unglücks befanden sich 580 Besatzungsmitglieder und 1350 Passagiere an Bord, die inzwischen mit der Louis Majesty wieder nach Barcelona gefahren wurden. Dort wurden die Verletzten in ein Krankenhaus gebracht.
Der genaue Ort des Unglücks ist noch nicht bekannt. Die griechische Küstenwache behauptet, der Vorfall hätte sich an der französischen Küste, in der Nähe von Marseille ereignet, die französische Zeitung „Le Figaro“ schreibt hingegen der Unfall fand vor der spanischen Küste, ca. 130 Kilometer nordöstlich von Barcelona statt.
Das Kreuzfahrtschiff gehört zu der griechisch-zyprische Reederei Louis Cruises Lines. Auch der Kapitän war Grieche. Das Schiff war auf dem Weg von Barcelona nach Genua.
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