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Wochenendtrip durchs Berner Oberland: Gstaad, Interlaken, Bern

An einem kalten, verregneten Donnerstag im März beschloss ich, dass es mal wieder Zeit für ein Wellness-Wochenende wäre. Da ich meinen Freund am besten mit einem Kurztrip in seinem Heimatland, der Schweiz, locken kann, suchte ich ein günstiges (was in der Schweiz relativ ist ;-) ), gut bewertetes und nicht allzu weit von Konstanz (meiner Heimatstadt) entferntes Hotel. Man lese und staune – fündig geworden bin ich im Nobel-Skiort Gstaad…

Vergangenes Wochenende war es dann soweit. Nach einer ca. 3 ½ stündigen Anreise am Freitagabend, checkten wir gegen 21.00 Uhr im Hotel Alpin Lodge in Gstaad/Saanen ein.  Das Hotel kann ich guten Gewissens absolut weiterempfehlen. Wir hatten ein Themenzimmer (Doppelzimmer, Südseite mit Balkon) inkl. Halbpension gebucht und waren sowohl vom Zimmer, als auch vom Essen restlos überzeugt.

Vom Hotel aus läuft man ca. 30 Min. bis nach Gstaad ins autofreie Zentrum. Im Moment in einer Zwischensaison, zeigte sich der Ort sehr ruhig und beschaulich, wenige Touristen waren unterwegs, die meisten Geschäfte geschlossen (was angesichts der Auswahl an Shoppingmöglichkeiten – Prada, Gucci, Bulgari, Chopard, etc. – definitiv besser für mein Portemonnaie war ;-) ). Die meisten  Restaurants und Cafés waren jedoch geöffnet.

Der ganze Ort ist in der typischen rustikalen Alpen-Bauweise errichtet. Holzhäuser, Blumen an den Balkonen, was den Ort total heimelig und gemütlich macht. Im Winter, mit Schnee, bestimmt auch ein tolles Erlebnis.

Gefühlt fand ich die Preise für einen Nobel- Skiort relativ moderat. Wir haben dort nur etwas getrunken, aber der Preis dafür bewegte sich in ganz normalen Schweizer Verhältnissen (Beispiel: Kaffee SFR 4,20, kleines Bier SFR 4,20). Essen gehen wird sicherlich teurer sein und auch je nach Lokalität sehr schwanken.

Leider zog am Nachmittag das Wetter zu. Starker Wind legte den Gondelbetrieb auf den Glacier 3000 vorübergehend lahm. Der Bahnbetrieb läuft aber regulär und ganzjährlich. Wintersport ist ebenfalls ganzjährig möglich – Schnee liegt noch genug, wie dem Bild zu entnehmen ist ;-)  

Die wunderbare Kleinräumigkeit der Schweiz ist ja bekannt. Als wir feststellten, dass der Genfer See nur ca. 60 Km entfernt liegt, machten wir aufgrund des tristen Wetters kurzerhand einen Abstecher nach Montreux. Montreux, c’est la vie und unbedingt eine Reise wert. Ich war fasziniert, wie weit die Natur bereits Ende April fortgeschritten ist. Alles blühte, duftete und zeigte sich in den schönsten Farben. Dazu ein tolles Panorama – vorne See – hinten die schneebedeckten Berge. Großartig.

Freddy Mercury verliebte sich in die Stadt, nachdem  er 1978 beim Montreux Jazz Festival war und beschloss dort zu leben. Er sagte: „If you want peace of soul, come to Montreux“ (Wenn du deinen Seelenfrieden willst, komme nach Montreux). Er hat so Recht…

Und noch immer bleibt Freddy präsent: Eine Statue von ihm steht an der Promenade. Es bleibt ihm der Blick auf die Alpen für immer und Fans legen Blumen und brennende Kerzen für ihn ab.

 

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