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Österreich – Last-Minute erleben: ab auf die Piste

AlmMitten im Herzen Europas gelegen ist Österreich für Last-Minute Urlauber das perfekte Ziel. Die Alpen locken dabei besonders viele Gäste, denn in den Bergen können Touristen sowohl in einem der zahlreichen Wellnesshotels bei einer Massage oder einem Saunabesuch entspannen, als auch tagsüber die Pisten unsicher machen, bevor am Abend die Après-Ski-Party lockt. Wer eine der romantischen, einsamen Almen besuchen möchte, sollte auch auf die ein oder andere Schneewanderung auf keinen Fall verzichten.
Besonderen Wert legen die Einwohner der Alpenrepublik auf ihre eigenen Bräuche und Traditionen und ziehen damit viele Besucher in ihren Bann. Denn obwohl das Land als sehr modern gilt, lassen sich die Österreicher gewisse Eigenheiten bis heute nicht nehmen. Vor allem Urlauber wissen ihre  freundliche und zuvorkommende Art sehr zu schätzen und machen den Tourismus zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes.

Österreich hat mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aus der Kaiserzeit und einer unvergleichlichen Naturschönheit für jeden Geschmack das Richtige zu bieten. So sind die Hauptstadt Wien mit dem weltberühmten Prater, Salzburg mit dem Geburtshaus des legendären Komponisten Mozart oder die atemberaubende Innsbrucker Hofburg im Stil des Wiener Spätrokoko beliebte Reiseziele für spontane Last-Minute Urlauber.

Perfektes Klima: Österreich hat immer Saison

Österreich ist durch eine große Bandbreite klimatischer Unterschiede gekennzeichnet. Während die Südseite der Alpen von milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein verwöhnt wird, werden Touristen im Salzburger Land gelegentlich vom so genannten „Schnürlregen“ überrascht. Auch im Alpeninneren kann das Wetter von einer zur nächsten Sekunde umschlagen und bringt oftmals heftige Gewitter mit sich. Wer Österreich Last-Minute bereist, sollte deshalb auf alle Fälle immer einen Regenschirm dabei haben. Das pannonische Becken im Osten erfreut Wanderer aus aller Welt in den heißen Sommermonaten mit seinen grasgrünen Bergweiden. Im frostigen, trockenen Winter sind es dann die Skifahrer, die über die mit Pulverschnee bedeckten Pisten wedeln.

Mit dem Auto über die Alpen: Unterwegs in Österreich

AlpenWas das Straßennetz betrifft, so muss man in Österreich für die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen eine Maut bezahlen. Auch wer Last-Minute in die Alpenrepublik reist, sollte sich daher rechtzeitig um eine Klebevignette („Pickerl“) kümmern. Die atemberaubende Landschaft von Österreich lernt man am besten auf einer Fahrt entlang der Erlebnisstraßen wie der berühmten Großglockner-Hochalpenstraße kennen.
Mit der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) gelangt man problemlos in die größeren Städte des Landes. Im Alpenraum bieten die modernen Bergbahnen eine tolle Möglichkeit, die Gipfel zu erschließen. Verliebte können in Österreich auch eine Donauschifffahrt zwischen Wien und Passau unternehmen.

Sehenswürdigkeiten

Atemberaubende Akustik in der Wiener Staatsoper

WienWer dem prachtvollen Leben im kaiserlichen Österreich ein kleines Stück näher kommen möchte, der wirft einfach einen Blick hinter die Kulissen des Opernhauses in Wien. Führungen für Touristen werden zwei Mal täglich angeboten, meist um 14 und 15 Uhr. Für Kurzentschlossene, die Österreich Last-Minute kennen lernen wollen, auch zusätzlich am Sonntag um 10 Uhr.
Der 1869 erbaute historische Teil des Opernhauses befindet sich direkt hinter dem Haupteingang am Opernring. Das Kassenvestibül, das Treppenhaus mit Feststiege und das Foyer begeistern dabei durch reiche Verzierungen aus der alten Kaiserzeit. Der dahinter liegende neue Zuschauertrakt fasst heute 2284 Plätze. Der Raum wurde zusammen mit dem Bühnenhaus einige Tage vor Kriegsende zerstört und später von Erich Boltenstern neu gestaltet. Wer die einzigartige Akustik selbst erleben möchte, sollte sich rechtzeitig um Karten kümmern (telefonisch Mo-Sa 10-21 Uhr unter Tel. +43-1-5131513).

Das „blaue Wunder“ von Österreich: Das Grazer Kunsthaus

Das „blaue Wunder“ von Graz, das 2003 neu eröffnete Kunsthaus, ist auch heute noch ein viel diskutiertes Bauwerk. Am rechten Murufer gelegen ist es durch eine einzigartige Architektur unübersehbar und wird längst als eines der wichtigsten Wahrzeichen von Österreich gehandelt. Mit dem Grazer Kunsthaus haben die beiden Londoner Stararchitekten Peter Cook und Colin Fournier einen Ort geschaffen, um den Menschen Kunst und Kultur näher zu bringen. Über dem komplett aus Glas errichteten Erdgeschoss schwebt eine bläulich schimmernde Hülle wie eine Art Luftblase. Diese stützenfreie Konstruktion hat eine Spannweite von bis zu 60 m. Die älteste Gusseisenkonstruktion Mitteleuropas im Eisernen Haus, wurde vor der Neueröffnung des Kunsthauses restauriert. Heute ist das Eiserne Haus durch Brücken mit dem rund 23 m hohen Neubau verbunden. Einzigartig ist und bleibt die Idee von Max Neuhaus, Passanten durch Klangsignale zehn Minuten vor jeder vollen Stunde noch zusätzlich auf das außergewöhnliche Kunsthaus aufmerksam machen.

Das Wahrzeichen Österreichs: Der Wiener Prater

Wien wäre wohl nicht das, was es ist, ohne den weltbekannten Vergnügungspark mit dem  legendären, 65 m hohen Riesenrad. Der Prater gehört in Österreich längst zu den wichtigsten Wahrzeichen. Ein Besuch des Parks bietet Erwachsenen oft längst vergessene Jahrmarktsvergnügen und ist gleichzeitig ein Paradies für Kinder. Das Pratergelände direkt an der Donau ist überwiegend der Natur vorbehalten. Lediglich ein kleiner Teil dient als Volks- oder Wurstelprater.
Sehenswert ist  auch die malerische Landschaft zwischen dem Praterstern und dem Prater Spitz. Dort trifft die Donau auf den Donaukanal und eröffnet wunderschöne Grünflächen und stille Wasserarme mit kleinen Teichen. Der Grüne Prater war ehemals für den Kaiser und seine illustren Jagdgesellschaften reserviert. Heute begeistert er mit seinen zahlreichen Sportstätten und einer Trabrennbahn und gilt als eines der schönsten Erholungsgebiete mitten in Wien. Ein Last-Minute Besuch lohnt sich also in jedem Fall!

Auf den Spuren des Musikgenies – Mozarts Geburtshaus in Salzburg

Als Tourist in Österreich kommt man an Wolfgang Amadeus Mozart nicht vorbei. Der Komponist und Musiker wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren, wo er bis zu seinem sechsten Lebensjahr mit seiner Familie lebte. Wer einen Last-Minute Ausflug nach Salzburg plant, sollte daher unbedingt das Geburtshaus des weltberühmten Komponisten besuchen. Die Räumlichkeiten in einer der schönsten Straßen der Stadt dienen heute als Museum, welches im dritten Stock das Leben des Musikgenies darstellt. Zu sehen sind unter anderem die Kindergeige Mozarts, einen Clavichor aus dem Jahre 1760 sowie ein Hammerklavier, Noten und Bildnisse. Außerdem lassen sich dort seit 2005 authentische Objekte aus dem Leben Mozarts in einer Dauerausstellung des Bühnenbildners, Regisseurs und Lichtdesigners Robert Wilson bestaunen. Der zweite Stock ist der Ausstellung „Mozart auf dem Theater“ gewidmet, in der die Konzertauftritte des jungen Mozart auf beleuchteten Miniaturbühnen nachgestellt werden.

Die Innsbrucker Hofburg versprüht den Charme der prunkvollen Kaiserzeit

KircheAus einer mittelalterlichen Burg, entstand durch den Auftrag Maria Theresias einer der beeindruckendsten Bauten in ganz Österreich. Die Innsbrucker Hofburg besticht durch ihre prachtvolle Architektur im Stil des Wiener Spätrokoko. Im Inneren lassen  25 Prunkräume, die sogenannten Kaiserappartements, und die Kapelle keine Wünsche offen. Familienporträts können die Besucher im größten Raum des Gebäudes, dem Fest- oder Riesensaal, bestaunen. Das marode gewordene Bauwerk wurde in den 1990er-Jahren durch umfangreiche Baumaßnahmen zu neuem Leben erweckt. Dabei konnten sogar verschüttete Kellerbereiche freigelegt werden, um anschließend den gotischen mit dem Barockkeller zu verbinden. Die historische Bausubstanz hat eine zeitgerechte Ausstattung erhalten.Die neu geschaffenen Bereiche werden heute für viele Sonderveranstaltungen genutzt. Eine große Ausstellungsfläche, ein Shop und die Kasse finden im Neuen Foyer Platz.

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