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Hawaii – Aloha in der Südsee

SurferFür Viele sind sie Hawaii-Inseln der Wirklichkeit gewordene Urlaubstraum in der Südsee. Wellenreiter aus aller Welt lieben Hawaii für die zahlreichen Sandstrände wie Waikiki Beach auf der Insel Oahu oder Lumahai Beach auf Kauai. Dort bietet das Meer perfekte Bedingungen für Surfer. An der berühmten Na Pali Coast treffen in den Wintermonaten bis zu 10 m hohe Wellen an Land. Mit etwas Glück kann man von Anfang Dezember bis Ende April sogar einige Wale vor der Küste von Kauai beobachten. Das Wahrzeichen der Hauptstadt Honolulu, der Aloha Tower mit dem angrenzenden Einkaufzentrum, lockt viele Touristen auf die Hawaii-Inseln. Von der Aussichtsterrasse im zehnten Stock hat man einen herrlichen Panoramablick über den Hafen und die Innenstadt bis hin zu den nahegelegenen Koolau-Bergen. Ein Besuchermagnet ist auch die zerklüftete Kraterlandschaft im Volcanoes National Park.

 

 

Hier kann man zwei der wenigen noch aktiven Vulkane der Welt bestaunen. Die rote Felslandschaft des Waimea Canyon in Westen der Garteninsel Kauai beeindruckt mit ihrer natürlichen Schönheit. Zahlreiche Wasserfälle stürzen entlang der schroffen Felswände in die Tiefe. Ein Helikopterflug über die bewaldeten Schluchten ist ein echtes Highlight bei einem Urlaub auf den Hawaii-Inseln.

Unterwegs auf den Hawaii-Inseln

Da die Hawaii-Inseln relativ weit auseinander liegen, sollte man zwischen den Inseln am besten mit dem Flugzeug reisen. Einheimische Fluglinien bieten oft Sondertarife an. Von Maui aus gelangt man auf die kleineren Inseln Molokai und Lanai auch bequem mit dem Schiff. Öffentliche Verkehrsmittel sind auf den Inseln rar. Lediglich auf Oahu gibt es ein gut ausgebautes Busnetz. Auf allen anderen Hawaii-Inseln ist es empfehlenswert, für Besichtigungstouren ein Auto zu mieten. Zwei bis drei Tage sollte man für einen Ausflug zur Vulkanlandschaft auf Big Island oder zum Haleakala-Krater auf Maui einplanen. Vom beliebten Waikiki Strand gelangt man mit dem Mietauto einfach nach Pearl Harbor oder zum Surferparadies an der North Shore.

Die Küche der Hawaii-Inseln

Auf den Hawaii-Inseln mischen sich die Einflüsse der pazifischen Küche mit denen der polynesischen und kreieren so ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse. Typisch für Hawaii sind Fischgerichte und Poi, ein aus Taro-Blättern hergestellter Brei. Auch das Kalua Pig, ein Schwein, das im Erdofen zubereitet wird, sollte man testen. Beim Dessert setzen die Bewohner der Inseln vornehmlich auf frische Früchte wie Ananas, Papayas oder Litschis. Besonders beliebt ist außerdem Haupia, ein traditioneller Kokosnusspudding. Beim Alkohol sind die Hawaiianer eher zurückhaltend. Auf Maui wird aber ein Weißwein aus Ananassaft hergestellt, der sogenannte Maui Blanc. Bekannte Spezialitäten der Inseln sind zudem Macadamianüsse und Kaffee aus Kona.

Sehenswürdigkeiten

Berühmtester Strand der Hawaii-Inseln: Waikiki Beach

StrandDie Geburtsstätte der modernen Surfkultur liegt an der südlichen Küste der Insel Oahu. Der paradiesische Sandstrand von Waikiki Beach lockt jährlich tausende junge Surfer auf die Hawaii-Inseln. Sie werden direkt vom Gründervater des Surfings, Duke Kahanamoku, begrüßt. Eine Statue des Sportstars, der 1912 und 1920 die goldene Medaille im Freestyle-Schwimmen holte, ist mitten am Waikiki-Beach aufgestellt. Der 3,5 km lange Küstenabschnitt der Hawaii-Inseln eignet sich auch zum Schwimmen, Tauchen oder Schnorcheln. Zum Bodyboarden und Surfen kommt man am besten im Sommer, wenn die Wellen besonders hoch sind. Ein gemütliches Picknick kann man im nahegelegenen Kapiolani-Park genießen. Die herrliche Anlage befindet sich am Ostende des Strands, der wörtlich „aus dem Boden sprudelndes Wasser“ heißt. Komfortable Hotels reihen sich entlang des Waikiki Beach neben landestypischen Bars und Restaurants. Touristen können hier einen einmaligen Urlaub erleben!

Hawaii Volcanoes National Park

70 Millionen Jahre Erdgeschichte sind hier auf den Hawaii-Inseln zu bestaunen. Der Hawaii Volcanoes National Park bietet eine atemberaubende Kraterlandschaft mit Feldern aus Lava und Aschekegeln, die einen tollen Ausblick über den Park bieten. Das Highlight des Nationalparks sind zwei der wenigen noch aktiven Vulkane auf der ganzen Welt. Beim Blick in das Vulkaninnere des  Kilauea sieht man den Boden an einigen Stellen dampfen und muss unwillkürlich an einen baldigen Ausbruch denken. Und der Mauna Loa ist mit seinen 4169 m nicht nur der größte Vulkan der Inseln, sondern sogar der höchste Schildvulkan der Erde. Der Nationalpark wurde 1916 gegründet und gehört heute zu den internationalen Biosphärenreservaten. Er vereint sieben Ökozonen und bietet bezaubernden Lebewesen wie der Echten Karettschildkröte oder der Schmuckfliege ein Zuhause. Wer den Hawaii Volcanoes National Park besucht, sollte pro Person etwa zwei bis drei Liter Wasser mitnehmen und festes Schuhwerk tragen.

Das Wahrzeichen von Honolulu – der Aloha Tower

SkulpturEinen tollen Blick über Honolulu hat man vom Aloha Tower, dem Wahrzeichen der Stadt. Seinen Namen hat der schlanke, viereckige Turm von dem „Aloha“-Schriftzug, der über der Uhr an der Fassade des Bauwerks prangt. Im zehnten Stock des Gebäudes befindet sich eine Aussichtsplattform. Von dort aus kann man den Hafen, die Koolau-Berge und die Innenstadt von Honolulu sehen. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist die Panoramaterrasse werktags von 9.30 bis 17 Uhr.
Als der Turm 1926 fertiggestellt wurde, war er das höchste Bauwerk der Hawaii-Inseln. Seit 1994 findet man um den Turm herum ein modernes Einkaufzentrum mit zahlreichen Geschäften und Restaurants, darunter das berühmte „Waterfront“. Im Aloha Tower selbst sind einige Büros, sowie die Verkehrsüberwachung des Hafens von Honolulu untergebracht. Interessantes zur Geschichte des Aloha Towers erfährt man auf den Informationstafeln, die in der Nähe des Turms aufgestellt sind.

Der Waimea Canyon auf den Hawaii-Inseln

WasserfallRund 16 km lang ist dieses Naturphänomen auf den Hawaii-Inseln. Der Waimea Canyon im Westen von Kauai liegt inmitten des gleichnamigen State Park, einem 746 ha großen Schutzgebiet. Die über 1000 m tiefen Schluchten des Canyon sind gesäumt von unzähligen Wasserfällen. An den rauen Felswänden entlang stürzen die Wassermassen tosend in die Tiefe. Der berühmte Schriftsteller Mark Twain hat den Waimea auf den Hawaii-Inseln einst als „Grand Canyon des Pazifik“ bezeichnet. Auch wenn das etwas übertrieben scheint, ist die rotbraune Färbung der Berge zwischen steil abfallenden Hängen ein herrlicher Anblick. Am besten lernt man den Waimea Canyon auf einem Helikopterflug über den State Park kennen. Es gibt auch einige Aussichtsplattformen entlang des Highways, der von der Ortschaft Waimea hinauf in die faszinierende Felslandschaft führt. Vom Pu’u o Kila Lookout, der nur zu Fuß oder per Fahrrad erreichbar ist, kann man bis auf die bekannte Na Pali Coast von Hawaii sehen.

Ursprüngliche Küstenlandschaft der Hawaii-Inseln: die Na Pali Coast

Berühmt sind die Hawaii-Inseln für die beeindruckende Küstenlandschaft auf Kauai. Die Na Pali Coast gehört zu den beliebtesten Fotomotiven des Pazifik. Viele Filmregisseure nutzten die naturbelassene Landschaft schon als Kulisse für ihre Produktionen. Filmklassiker wie „Indiana Jones“ oder „Jurassic Park“ und seine Fortsetzung wurden hier auf den Hawaii-Inseln gedreht. Die Na Pali Coast eignet sich perfekt zum Schwimmen und Schnorcheln. Vor der Küste von Kauai kann man von Anfang Dezember bis Ende April mit etwas Glück Wale beobachten. In den Wintermonaten bieten bis zu 10 m hohe Wellen, deren schäumende Wassermassen auf die Küste treffen, perfekte Bedingungen für Surfer. Ein wahr gewordener Urlaubstraum ist auch Lumahai Beach, eine von exotischen Palmen gesäumte Bucht. Vor allem während des kalten europäischen Winters kann man hier die Seele baumeln lassen und die Sonne genießen.

 

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