Endlose Strände, faszinierende Städte und jede Menge Nationalparks
Los ging die Reise durch den Südwesten der USA in Los Angeles. Nachdem wir am Flughafen unseren Mietwagen abgeholt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Hotel….leider war es dann schon recht spät am Abend und da wir schon unzählige Stunden unterwegs waren, entschieden wir uns gleich ins Bett zu gehen, um am nächsten Tag fit zu sein und den Jetlag von 8 Stunden so gut es geht zu überwinden.
Am nächsten Morgen konnte dann unser Trip durch den Südwesten der USA starten und wir machten uns auf die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. Da Los Angeles unglaublich weitläufig ist und das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel nicht so gut ausgebaut ist, wie man es von anderen amerikanischen Städten gewohnt ist, empfiehlt es sich (je nachdem wo das Hotel ist) die Stadt mit einem Mietwagen zu erkunden.
Zuerst gingen wir nach Hollywood und besuchten die üblichen Attraktionen. Vor dem Chinese Theatre, wo sich die berühmten Schuh-und Handabdrücke einiger Hollywoodstars befinden, bekommt man jede Menge Bustouren angeboten. Wir nahmen an einer Startour teil, bei der man die Häuser der Stars in Beverly Hills gezeigt bekommt. Das kann man sich aber getrost sparen, denn außer Zäune und einem Dach in der Ferne sieht man meist nicht viel. Super war allerdings, dass man immer wieder eine fantastische Sicht auf das Hollywood-Zeichen bekommen hat. Anschließend ging‘s zum Rodeo Drive und zum Getty Museum, das wahrscheinlich bei allen Kunstliebhabern das Herz höher schlagen lässt, mich hingegen hat eher die Architektur der Anlage und die atemberaubende Aussicht auf die Stadt begeistert.
Am Tag 2 wurden dann die herrlichen Strände Von LA abgeklappert. Zuerst Malibu, dann Santa Monica und von dort aus zu Fuß entlang der herrlichen Promenade zum Venice Beach. Ich muss sagen, Venice Beach hat mir am besten gefallen. Dort herrscht eine wunderbare Urlaubsatmosphäre und überall kann man Sportler und Künstler bewundern. Am späten Nachmittag schauten wir uns noch Downtown LA an. Das kann mit den meisten Großstädten der USA, die ich bis jetzt gesehen habe, nicht so wirklich mithalten, aber es ist sehr schön angelegt und vor allem die Disney Opera ist sehr beeindruckend. Der Broadway von LA scheint ziemlich heruntergekommen, aber es gibt dort eine riesige Markthalle (in der Nähe des Angel Flight), in der man köstliche Gerichte aus der ganzen Welt bekommt.
Wer Freizeitparks liebt, ist in Los Angeles genau richtig. Die zwei bekanntesten sind Disneyland und die Universal Studios. Wir haben unseren dritten Tag in den Universal Studios verbracht, da wir einige Jahre davor schon Disneyworld in Florida besucht hatten. Neben den Filmkulissen und den vielen Fahrgeschäften ist auch der Universal City Walk ein absolutes Highlight. Jede Menge Lichter, Geschäfte und Restaurants machen den Besuch, vor allem bei Dunkelheit, zu einem Erlebnis. Abends verschlug es uns noch nach Long Beach, wo man wunderbar am Wasser entlang laufen und in einem der kleinen, gemütlichen Fischrestaurants den Abend ausklingen lassen kann.
Am nächsten Tag ging die Reise durch den Südwesten der USA mit unserem Mietwagen weiter nach San Diego. Zuerst besuchten wir dort den Old Town San Diego State Historic Park. Dabei handelt es sich um eine Art Freilichtmuseum, in dem man einige historische Häuser aus dem 19. Jahrhundert besichtigen kann und Artisten umherlaufen, die so tun, als würden sie vor über 200 Jahren leben. Anschließend besichtigten wir Downtown und liefen ein Stück an dem wunderschönen Hafen entlang, vorbei am riesigen Convention Center zum Glaslamp Quarter. Dieses historische Viertel wurde, wie der Name schon sagt, durch Glaslampen berühmt und verfügt über eine sehr gemütliche und romantische Atmosphäre.
Am folgenden Tag standen wir vor der Wahl entweder den berühmten Zoo von San Diego, der echt super sein soll oder Tijuana in Mexiko zu besuchen. Da wir keinen großen Fans von Zoos sind, haben wir uns für Tijuana entschieden. Dort erfährt man eindrücklich den krassen Kontrast zwischen einem Industrie- und einem Entwicklungsland. Eine herausgeputzte Straße (offensichtlich extra für Touristen angelegt) mit jede Menge Läden und Restaurants, hinterlässt fast den Eindruck, dass dort eine heile Welt herrscht. Wenn man in diesem Glauben bleiben möchte, sollte man aber die Nebenstraßen besser meiden.
Die Mietwagen-Tour durch den Südwesten der USA führte uns am folgenden Tag nach Palm Springs. Dort kann man mit einer Seilbahn, Aerial Tramway genannt, auf den über 2.500 Meter hohen Mount San Jacinto hinauffahren. Das Besondere ist, dass die Kabine während der Fahrt rotiert. Für Menschen mit Höhenangst ist sie wahrscheinlich nicht sehr gut geeignet. Oben angekommen hat man eine grandiose Aussicht, allerdings kann es dort im Vergleich zu Palm Springs recht kühl sein.
Am nächsten Tag fuhren wir durch den Joshua Tree National Park und bestaunten die einzigartigen Joshua Bäume, die es nur in dieser Gegend gibt. Neben den Bäumen kann man auch besondere Felsformationen und jede Menge Kakteen und Tiere, betrachten. Besonders beeindruckend ist aber die Weite und unberührte Natur dieser Gegend.
Weiter ging die Fahrt mit dem Mietwagen durch den Südwesten nach Phoenix. Die Fahrt dorthin schien unendlich zu sein und man sah über Stunden nur Wüste, was aber auch ein imponierendes Erlebnis war, vor allem durch die riesigen Saguaro-Kakteen, die typisch für diese Gegend sind. In Phoenix verbrachten wir 2 Nächte und besuchten von dort aus unter anderem die Casa Grande Ruins (Ruinen einer 1.200 Jahre alten Indianersiedlung), das Sonora Desert Museum mit vielen endemischen Tieren und Pflanzen und die Old Tucson Studios, eine Westernkulisse, die in vielen bekannten Filmen vorkommt.











