In der italienischen Touristenattraktion Pompeji nahe der Stadt Neapel sollen Mitte nächster Woche die längst überfälligen Restaurierungsarbeiten beginnen. Die Ausgrabungsstätte ist mittlerweile stark in Mittleidenschaft gezogen und mehrere Ausgrabungen sind bereits eingestürzt.
Zuletzt waren im September im sogenannten Peristyl der Villa dei Misteri ein Holzbalken weggebrochen und im November die Mauer einer anderen Villa nach heftigen Regenfällen zusammen gestürzt.
Schon vor längerer Zeit wurden Europäische und italienische Fördermittel in Höhe von 105 Millionen Euro waren für die Restaurierung des Unesco-Welterbes bereitgestellt. Die Stätte ist touristisch von großer Bedeutung und zieht Millionen von Reisenden an.
Pompeji wurde bei einem Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 verschüttet worden. Tausende Menschen kamen dabei ums Leben und die Stadt wurde unter einer meterhohen Ascheschicht begraben – und so für Jahrhunderte konserviert.
Quelle: derstandard.at






