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Gran Canaria – Dünen, Sand und Meer

 

StrandGran Canaria ist eine Insel im Atlantik vor der Küste Marokkos. Sie gehört zusammen mit Teneriffa, Fuerteventura, Lanzerote, La Palma, La Gomera und El Hierro zu den Kanaren, die eine autonome Region Spaniens sind. Gran Canaria ist nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgrößte Insel dieser Gruppe. Die Hauptstadt von Gran Canaria ist Las Palmas, die gleichzeitig, zusammen mit Santa Cruz auf Teneriffa, die Hauptstadt der Kanaren ist.
Gran Canaria ist, wie alle kanarischen Inseln, vulkanischen Ursprungs, wodurch dass Inselinnere stark von Gebirgen geprägt ist.

 

Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt von Las Palmas

Las Palmas ist die Hauptstadt von Gran Canaria. Ihre Altstadt liegt im Süden der Stadt und gilt als eine der schönsten Stadtbezirke der Kanaren. Vor allem die Stadtviertel Triana und Vegueta sind bei Touristen sehr beliebt. In Triana befindet sich eine breite Fußgängerzone, die Calle Mayor de Triana. Sie ist eine beliebte Einkaufsstraße in Las Palmas auf Gran Canaria. Diese Straße wird von verzierten Häusern aus dem frühen 19. Jahrhundert gesäumt, die vorwiegend im Jugendstil gehalten sind und bei den Touristen ein beliebtes Fotomotiv darstellen. In der Altstadt von Las Palmas gibt es auch zahlreiche Plätze, auf denen sich das einheimische Leben abspielt und sich sowohl Alt als auch Jung trifft. Der Hauptplatz der Altstadt ist die Plaza Santa Ana. Hier befindet sich die berühmte Kathedrale Santa Ana, die 1497 erbaut wurde und Sitz des Bischofs der Kanaren ist. Auch das Rathaus aus dem Jahr 1853, das sich gegenüber der Kathedrale befindet, ist eine Touristenattraktion.
Im Jahr 1990 wurde die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

KuesePuerto de Mogán

Puerto de Mogán ist ein kleiner Ort im Süden von Gran Canaria, auf der gegeüberliegenden Seite von Las Palmas. Er wurde zwischen 1983 und 1988 um den Hafen Mogán angelegt. Der Hafen ist künstlich errichtet worden und besteht überwiegend aus einem Yachthafen. Entlang des Hafens gibt es zahlreiche Restaurants die überwiegend Fischgerichte anbieten.
Puerto de Mogán wird auch das „Venedig des Südens“ genannt, da das Stadtbild mit den vielen kleinen Kanälen und engen Gassen an die italienische Stadt erinnert. In Puerto de Mogán ist es nicht erlaubt Häuser mit mehr als 2 Stockwerken zu bauen, wodurch die Stadt, trotz einiger moderner Bauten, ihren ursprünglichen Charme erhalten konnte.
Sehr beliebt bei Touristen sind die U-Boot-Ausfahrten. Dabei fährt man mit der „Yellow Submarine“ in 15 Metern Tiefe zu einem Wrack, das etwa 100 Meter vom Hafen entfernt liegt. Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten.

Fataga

Fataga ist ein Bergdorf im Süden von Gran Canaria. Es befindet sich hoch oben auf einem Felsvorsprung der Schlucht Barranco de Fataga. Durch die Lage direkt am Abhang und durch die vielen engen Gassen verfügt der Ort über ein besonderes Flair. Die meisten Häuser des Ortes sind in dem traditionellen Stil von Gran Canaria gebaut und wurden vor einigen Jahren neu renoviert, sodass Fataga zum Inbegriff eines kanarischen Bergdorfes wurde. In der Nähe dieses Dorfes befindet sich ein Freilichtmuseum, welches das Leben der kanarischen Ureinwohner darstellt. Um das Thema möglichst realitätsnah darzustellen, wurde ein komplettes Dorf nachgebaut und mit menschengroßen Puppen versehen.

Galdár

Gáldar ist die alte Königsstadt der Guanchen und liegt im Nordwesten von Gran Canaria am Fuße des Pico de Galdár. Der zentrale Platz, auf dem sich das Rathaus befindet, bildet den Mittelpunkt der Ortschaft. Auf diesem Platz kann man einen der seltenen Drachenbäume bestaunen. Eine weitere Attraktion Gáldars liegt am Ortsausgang. Dort befindet sich eine Höhle, die von den Ureinwohner Gran Canarias bewohnt war: die „Cueva Pintada“. Die Höhle wurde im Jahr 1873 entdeckt und ist mit einigen geometrischen Malereien verziert. Diese sind rund 2.000 Jahr alt und können durch schützende Glasfenster besichtigt werden.

Natürliche Sehenswürdigkeiten

VulkanRoque Nublo

Der Roque Nublo ist das Wahrzeichen von Gran Canaria und ist durch vulkanische Aktivität entstanden. Der Roque Nublo ist ein Monolith und befindet sich auf über 1.800 Meter Höhe. Er selbst ist ca. 80 Meter hoch. Den Ureinwohnern von Gran Canaria war er heilig, da es mit der Erde verbunden dem Himmel zugewandt ist. Er diente als Kultplatz, an dem dem Sonnengott Opfer gebracht wurden. Heute ist der Roque Nublo eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten von Gran Canaria. Von ihm aus hat man einen grandiosen Ausblick. Vor allem der Blick auf den Tide auf der Nachbarinsel Teneriffa, der 3.718 m hoch ist hinterlässt einen atemberaubenden Eindruck.

DueneDünen von Maspalomas

Die Dünenlandschaft von Maspalomas ist ein 6 km langer Strand im Süden von Gran Canaria. Die Dünen sind aber alles andere als lebensfeindlich. In ihnen leben zahlreiche Tiere wie Eidechsen, Kaninchen und auch eine seltenen Pflanzenarten, die zum Teil nur auf den Kanaren zu finden sind. Die Dünen von Maspalomas sind zum Naturpark erklärt worden, sodass sie nurzu Fuß oder auf dem Rücken von Kamelen durchquert werden dürfen.

Strände

Playa de Maspalomas

Der Playa de Maspalomas befindet sich im Süden Gran Canarias. Er ist der bekannteste Strand von Gran Canaria und besteht aus feinem, weißen Sand und bietet tiefblaues Wasser. Er ist ca. 6 km lang. Maspalomas ist eine typische Touristenhochburg mit vielen Hotelbauten und einem ausgiebigen Ausgehangebot.

Playa del Ingles Strand

Der Playa del Ingles befindet sich direkt neben Maspalomas. Der Playa del Ingles ist 2,7 km lang und besteht aus großen Wanderdünen, die gelegentlich von Palmenoasen unterbrochen werden. An diesem Strand kann man in einer der Tauchschulen Gran Canarias das Tauchen zu erlernen.

Puerto de Mogan

Der Puerto de Mogan liegt im Südwesten von Gran Canaria, direkt neben dem beliebten Fischerhafen mit seinen idyllischen, weißen Häusern. Dieser Strand eignet sich besonders für Familien mit Kindern, da es sehr geschützt liegt. Hier ist es sehr ruhig und man kann sich dort gut erholen.

Wanderstrecken

Barranco de la Mina

Diese Wanderung beginnt in Cruz de Tejeda und führt durch eine wasserreiche Schlucht im Norden der Insel. Hier wird eine üppige Pflanzenwelt angetroffen, die viele Urlauber, die nur die Strände der Touristenzentren im Süden Gran Canarias gewohnt sind, überraschen wird.

WandernPico de las Nieves

Diese Wanderung erfordert Ausdauer, denn sie nimmt einen ganzen Tag in Anspruch. Sie führt über den höchsten Punkt Gran Canarias, den Gipfel des Pico de las Nieves, bis nach San Mateo.

Barranco de los Cernicales

Am Vulkankrater Caldera de los Marteles beginnt diese Wanderung, und von dort geht es nur noch bergab. Der vierstündige Abstieg durch die wunderschöne Wildnis von Gran Canaria endet schließlich in der bewachsene Schlucht Barranco de los Cernicales .

Cruz de Tejeda

Diese Wanderung beginnt am Zentralmassiv Cruz de Tejeda und führt entlang des historischen Pilgerpfades auf Gran Canaria. Auf dem 700 Meter langen Abstieg in den Ort Teror kann man u.a. einen Vulkankrater bestaunen.

 

 

 

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