Die neue Tourismusabgabe wird von dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Brandenburg vehement abgelehnt. Die Branche werde bereits jetzt etwa durch steigende Energiekosten übermäßig belastet, sagte der Präsident des Dehoga Brandenburg, Mario Kade, am Donnerstag. 25 Millionen Euro müssen die Brandenburger Hotellerie und Gastronomie allein für die neue EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien aufbringen.
Der Landtag hatte am Mittwoch beschlossen, dass die Kommunen künftig eine Tourismusabgabe von den ansässigen Unternehmen erheben dürfen. Bislang durften nur jene Kommunen eine solche Abgabe verlangen, die als Kurort anerkannt sind oder deren Übernachtungszahl die Einwohnerzahl um das Siebenfache überstieg.






